30.06.2021 in Ortsverein

SPD Oftersheim kehrt zurück

 

Nein, sie saßen nicht vor Videobildschirmen und es waren auch keine digital generierten Avatare, die sich in der offenen Scheune des Gemeindezentrums in der Mannheimer Straße 59 trafen. Zum ersten Mal seit über 15 Monaten trafen sich Mitglieder des SPD- Ortsvereins Oftersheim leibhaftig, um Corona-Regelkonform zu tagen, eine ganz "normale" Vorstandssitzung unter außergewöhnlichen Umständen in einer besonderen Umgebung. Auch wenn die Genossinnen und Genossen bis zum Erreichen ihres Platzes Maske trugen, so war doch die Freude über das Wiedersehen erkennbar.

Und so begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende Jens Rüttinger die weit auseinander im Rund sitzenden Mitglieder und konnte mit der wahrscheinlich erfreulichsten Tätigkeit eines Vorsitzenden beginnen, nämlich mit der Überreichung des Parteibuches an eine neu eingetretene Genossin. Sylvia Fassott-Schneider, die Kämmerin unserer Gemeinde wurde herzlich im Kreis des SPD Ortsvereins aufgenommen.

Ebenfalls erfreulich war die Anwesenheit der Bundestagskandidatin der SPD für den "Spargelwahlkreis", Neza Yildirim. Sie machte darauf aufmerksam, dass in gar nicht mehr allzu weiter zeitlicher Entfernung eine Bundestagswahl ansteht. Wichtig für die örtlichen Genossinnen und Genossen war natürlich die kurze Vorstellung des Wahlprogramms und der Wahlkampfvorhaben der eigenen Kandidatin. Neza Yildirim räumte ein, dass es sowohl aus der großen Koalition wie auch aus der Coronakrise herauskommend alles andere als leicht werden wird im Wahlkampf. Historisch gesehen, war die SPD immer die Partei, die dem Neuen aufgeschlossen gegenüberstand, und dass seit mittlerweile etwa 150 Jahren. Da sich die Technik und auch die Bedürfnisse geändert haben, ist der Rahmen oft angepasst, wesentliches bleibt oft gleich. Die Genossinnen und Genossen der Kaiserzeit kämpften auch schon für bezahlbaren Wohnraum, während eine gebührenfreie Ganztagesbetreuung von der Kita bis zur Grundschule und darüber hinaus noch keine Rolle spielten.

"Gleiche Bildungschancen für alle", einer der Kernsätze Neza Yildirims und der gesamten Partei. Noch wichtiger ist der durch Corona etwas aus dem Blickfeld geratene Klimawandel beziehungsweise der Kampf gegen denselben.
Der SPD und der Kandidatin ist klar, dass man alle Einkommensgruppen mitnehmen muss, um diese vielleicht größte Herausforderung der Nachkriegszeit zu meistern, und sie haben auch Ideen wie die Einführung günstiger Nahverkehrstickets (365,- Euro im Jahr oder 1.- Euro pro Tag). Auch muss der Erwerb klimafreundlicher Autos weiterhin unterstützt und die Kosten der Gebäudemodernisierung nicht allein den Mietern aufgebürdet werden.

Die SPD braucht sich mit ihrem Programm vor keiner anderen Partei zu verstecken", so die auf den Punkt gebrachte Zusammenfassung der Kandidatin.
Dem Applaus der Anwesenden merkte man an, dass die Stimmung auch in Oftersheim sehr viel besser ist als die gegenwärtigen Umfrageergebnisse.

Im Folgenden ging es noch um Organisatorisches für den Wahlkampf in Oftersheim. Termine für und mit Neza Yildirim, wer hängt wann die Plakate auf und wo holt man sie ab?  Wie kann ein Präsenzwahlstand Corona-gerecht gestaltet werden? Wer ist zur Ferienzeit (in dieser ist der Großteil des Wahlkampfes) überhaupt vor Ort und kann helfen? Mit solchen Fragen beschäftigte sich die Oftersheimer SPD an diesem sonnigen Nachmittag.
Auch die bislang ausgefallenen Veranstaltungen wie die Ehrungen der langjährigen Genossinnen und Genossen sowie eine Jahreshauptversammlung sollen rasch nachgeholt werden, auch nimmt die SPD Oftersheim an verschiedenen nicht parteiinternen Veranstaltungen teil. Näheres wird dann in der Zeitung, im Gemeindesblatt oder auf der Homepage veröffentlicht.

Selbstverständlich konnte nicht an einem Nachmittag nachgeholt werden, was Corana-bedingt durch digitale Kommunikation nur teilweise kompensiert werden konnte, aber der Neustart der Oftersheimer SPD ist erfolgt, die Politik wird für die Bevölkerung wieder greifbarer und die Pandemie wird nicht mehr das einzige Thema sein. Mit diesen Aussichten entließ Jens Rüttinger die Genossinnen und Genossen nach Hause.

16.06.2021 in Ortsverein

Parteiöffentliche Vorstandssitzung der SPD Oftersheim

 

Endlich lassen es die Corona-Zahlen zu. Der SPD Ortsverein Oftersheim trifft sich zu einer parteiöffentlichen Vorstandssitzung am Samstag, den 26. Juni in der Scheune der Mannheimer Str. 59 im Gemeindezentrum.

Die Bundestagskandidatin Neza Yildirim wird ein paar Worte zur aktuellen Bundespolitik sagen, ehe es dann um die Planung einer Jahreshauptversammlung und einer Ehrungsveranstaltung für die ausgefallene Winterfeier geht.

14.06.2021 in Ortsverein

Cara Fassott, Paula Völker und Adrian Rüttinger neu in der SPD

 

Im Wonnemonat Mai freute sich der Oftersheimer SPD-Vorsitzende Jens Rüttinger ganz besonders. 3 junge Menschen, die sich alle durch dieselbe Klassenstufe vom Hebelgymnasium kennen, in der SPD Oftersheim willkommen zu heißen.
Die beiden 17-jährigen Freundinnen Paula Völker und Cara Fassott sagten zu den Beweggründen Ihres Eintritts: „Die SPD ist die Partei, in der jeder willkommen ist, egal woher man stammt, wie man aussieht, welches Geschlecht und welche Sexualität man hat.
Die SPD steht für Toleranz, Offenheit und Nächstenliebe, was für uns an erster Stelle steht. Dies sollte selbstverständlich sein, ist es aber leider immer noch nicht. Wir glauben, dass die SPD diejenige Partei ist,mit welcher man diese Werte in der Gesellschaft fest verankern kann.“Die beiden jungen Frauen diskutieren sehr oft über Politik, woraufhin sie festgestellt haben, dass es wichtig ist sich selbst einzusetzen, wenn man seine Meinung vertreten haben will.„Wir möchten uns engagieren und aktiv werden“, meinten sie abschließend übereinstimmend.Der dritte im Bunde ist der 16-jährige Adrian Rüttinger, der aus der festen Überzeugung zu den Grundwerten der SPD wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität in die Partei eingetreten ist. „Bildungspolitik und Soziale Gerechtigkeit sind für mich wichtige Politikfelder, da muss sich noch viel verbessern“,zeigte sich das Neumitglied überzeugt.Jens Rüttinger stellte abschließend fest, dass dieses Jahr bereits 5 Mitglieder in die SPD Oftersheim eingetreten sind. Da keine Austritte zu verzeichnen waren, ist dies der höchste Mitgliederstand seit 2014.Jens Rüttinger
Bildunterschrift:Übergabe der Parteibücher durch den Vorsitzenden im Gemeindeparkv.l. Cara Fassott, Paula Völker, hintenv.l. Jens Rüttinger, Adrian Rüttinger

26.02.2021 in Ortsverein

SPD-Landtagsabgeordneter Daniel Born stellt Kochheft vor

 

Spargel ist für ihn „Heimat auf dem Teller“ bekennt der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born und lässt sich in seiner Wohnung über die Schulter schauen, wie er jeweils drei Stangenspargel in einen Pfannkuchen mit Schinken einrollt, um danach die Auflaufform mit Pfannkuchenrollen, Sauce und Käse in den Ofen zu schieben. Die „gratinierten Spargelpfannkuchen“ des leidenschaftlichen Spargelfans sind nur eines von vielen Rezepten aus der nun von Born vorgestellten kleinen Sammlung „Gute Rezepte für 2021“.

„Wer in der Küche steht, braucht Konzentration, Kreativität und immer auch ein wenig Optimismus. Ich glaube das ist auch kein schlechtes Rezept für 2021“, schmunzelt der SPD-Politiker und gibt dann ernst zu bedenken: „Die Pandemie und ihre Folgen werden uns auch im neuen Jahr nicht loslassen. Wir sehen nur durch die Impfungen ein Licht am Ende des Tunnels. Trotzdem müssen wir weiter zusammenhalten und vernünftig bleiben.“
Auch die Initiative für das Kochbüchlein hängt mit der Pandemie und dem Lockdown zusammen. „Für Familie und Freunde zu kochen gehört zu meinem Leben und ich bin auch immer neugierig auf neue Rezepte und Tricks. Als während des ersten Lockdowns die Landespresse darüber berichtet hat, dass ich, das, was ich koche, auch mal im Netz poste und mir viele geschrieben haben, was sie so kochen, dachte ich: Warum nicht mal ein paar Rezeptideen der letzten Jahre sammeln und ganz klassisch drucken?“, berichtet Daniel Born.

Entstanden ist ein Kochbüchlein, das die kulinarische Vielfalt des Landtagswahlkreises von A wie Auberginenschiffchen mit vegetarischer und fleischiger Füllung bis Z wie Zigarrenbörek repräsentiert. In der Sammlung mit dabei sind Rezeptideen von den Bürgermeistern aus Altlußheim, Brühl und Eppelheim, aber auch von Borns Vorgängerin im Landtag, Rosa Grünstein, die ihren Oma-Käsekuchen vorstellt.

Wer jetzt hungrig oder neugierig geworden ist, der kann sich ein Kochheft bei Jens Rüttinger im Versicherungsbüro (Telefon 0172/6236883 oder E-Mail Jens.Ruettinger@Concordia.de) wenden, um sich ein kostenloses Exemplar zu sichern.
Jens Rüttinger

22.02.2021 in Ortsverein

Zugangsdaten Kinder- und Familienpolitik

 

https://meet.jit.si/SPDOVgoesonlinemitDanielBorn 

p.s wenn der Link nicht richtig funktioniert ( der Spaghettigott weiß warum), bitte den Link kopieren (rechte Maustaste) und in der Browserleiste einfügen.

18.02.2021 in Ortsverein

SPD-Umfrage zum Oftersheimer Wochenmarkt: Ergebnisse liegen vor!

 

Die SPD Oftersheim dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die an der Umfrage zum Oftersheimer Wochenmarkt teilgenommen haben und so hoffentlich zur Verbesserung der derzeitigen Situation beitragen können.

Besonders danken wir Vanessa Pudack, die die Umfrage durch eine online-Umfrage auf Facebook ergänzt und so andere Altersgruppen zur Teilnahme motiviert hat.

Insgesamt haben genau 190 Menschen an der Umfrage teilgenommen, davon etwa 71% Frauen. In der Altersgruppe 18-25 Jahren haben knapp 6 %, in der Gruppe 26-40 Jahren rund 22 %, 41-55 Jahre etwa 31%, 56-67 Jahre rund 24 % und über 68 Jahre fast 17 % teilgenommen. Rund 16 % der Teilnehmer besuchen den Wochenmarkt regelmäßig,    18 % einmal im Monat und 34% max. 5 Mal im Jahr. 34 % besuchen den Wochenmarkt nach eigenen Angaben nie.

Auf die Frage, was sich ändern müsste, damit die Teilnehmer den Markt regelmäßig besuchen würden, antworteten etwa 5% mit „nichts“. Die große Mehrheit sprach sich aber für ein größeres Warenangebot und mehr Händler aus. Dabei standen Produkte wie Obst und Gemüse, Blumen, Backwaren, Produkte von örtlichen oder regionalen Landwirten, Fisch, Fleisch- und Wurstwaren, Putenspezialitäten, Feinkost und Delikatessen, Käse, Dampfnudeln und Süßigkeiten und einen Weinstand ganz vorne auf der Wunschliste (in der Reihenfolge der meisten Nennungen). Ebenso wünschten sich über 8% Produkte in Bio-Qualität. Auch „unverpackte Lebensmittel“ wurden gewünscht. Rund 9% der Teilnehmer wollten mehr Verlässlichkeit der Händler, die sich auch in einem Wunsch nach einer „Anwesenheitspflicht“ der Händler ausdrückte.

Weitere Wünsche waren, dass der Markt „sichtbarer“ werden müsse, was mit mehr Werbung (auch mit einem Schild am Rathaus) unterstrichen werden könne.

Auch sollten Vereine, Schulen, Kindergärten und Künstler die Möglichkeit erhalten, sich am Wochenmarkt zu präsentieren und Sachen auszustellen oder zu verkaufen. Spannend waren die Antworten die auf die Frage „welchen Standort würden Sie für den Wochenmarkt vorschlagen?“. Hier waren auch mehrere Antworten möglich, so dass 89 Teilnehmer den Parkplatz gegenüber der Volksbank und/oder im und vor dem Schulhof der Friedrich-Ebert-Schule nannten. Der bisherige Standort „Festplatz“ kam auf 80 Nennungen, was als Einzelwunsch den größten Zuspruch erhielt. Abgeschlagen dann die weiteren Nennungen „Vor dem Rathaus/bei der Sparkasse“ (15), Parkplätze des „Alten Messplatzes“ (14), Lessingplatz (10), sowie noch einige einzelne Vorschläge. 96 Marktbesucher würden mit dem Fahrrad, 88 zu Fuß und 56 mit dem Auto kommen (Mehrfachnennungen möglich). Bei der Frage nach dem Wochentag und der Uhrzeit sahen rund 30% keinen Änderungsbedarf (Freitag, 14-17 Uhr). Knapp 35% wünschten sich die Änderung auf samstags in der Zeit von 8-15 Uhr (teilweise unterschiedliche Anfangs- und Endzeiten) oder samstags 10-17 Uhr (über 6%). Damit liegt der Samstag als Wunschtag bei den Umfrageteilnehmern in Führung. Rund 13% wünschten sich freitags eine Öffnung bis 19 Uhr. Rund 10% schlagen bereits eine Anfangszeit ab 10 Uhr an Freitagen vor. Zudem gab es noch einige andere Einzel-Nennungen zu verschiedenen Wochentagen. (Mehrfachnennungen möglich).

Über 85% der Rückmeldungen wünschten sich ein Gastronomieangebot, wie warmes Essen, einen Imbiss oder gebackenen Fisch auf dem Wochenmarkt. Runden 25% würden sich über Musikdarbietungen freuen. Die nun vorliegenden Ergebnisse hat der SPD-Fraktionssprecher Jens Rüttinger bereits kurz in einer nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung vorgestellt. Es wurde entschieden, dass sich der Gemeinderat mit dem Thema intensiv beschäftigen und beraten wird. Über die Ergebnisse wird dann berichtet. Es bleibt spannend, wie unser Wochenmarkt weiterentwickelt wird.

16.02.2021 in Ortsverein

SPD Oftersheim freut sich Landtagsabgeordneten Born ein weiteres Mal begrüßen zu dürfen

 

Oftersheim. Nach der erfolgreichen ersten Dialogtour des SPD-Landtagsabgeordneten Daniel Born, freut sich die SPD Oftersheim, dass Born sich jetzt zu einem weiteren Online-Talk in ihrer Gemeinde angekündigt hat. Dieses Mal soll es um das Thema: „Gute Kinder- und Familienpolitik. In der Krise und danach“ gehen.

Der hiesige Abgeordnete ist Sprecher für frühkindliche Bildung in der SPD-Landtagsfraktion und Experte auf dem Gebiet der Bildungs- und Familienpolitik. Er weiß wie viel die Phasen des Lockdowns den Familien abverlangt und sieht sich noch bestärkter in seiner Forderung, für die er sich bereits seit Jahren einsetzt, dass das Land künftig mehr Geld für Familien und ganz speziell auch für Kinder investieren muss.

Interessierte sind herzlich eingeladen sich am 22. Februar um 19 Uhr in die Online-Veranstaltung einzuwählen und Fragen an den Landtagsabgeordneten zu richten oder einfach nur zuzuhören.

Zugangsdaten folgen am 22.02.

10.11.2020 in Ortsverein

Daniel Born besucht die Bürgermeister im Wahlkreis Born: „Nur vor Ort wird aus Politik Realität“

 

Born: „Nur vor Ort wird aus Politik Realität“

Daniel Born hat in den Sommer- und ersten Herbstwochen die Bürgermeister des Wahlkreises besucht. Beginnend mit einem Gespräch beim Schwetzinger Oberbürgermeister René Pöltl standen alle zehn Rathausspitzen auf der Agenda. „Als Wahlkreisabgeordneter stehe ich mit den Bürgermeistern unserer Kommunen ständig in Kontakt. Es war mir aber wichtig, im Rückblick auf die vergangenen Arbeitsjahre für unsere Region in Stuttgart, die künftigen Herausforderungen und natürlich ganz konkret mit Blick auf die derzeit schwierige Pandemiesituation alle Rathausspitzen zu besuchen.“ erklärt der Landtagsabgeordnete seine Tour. Den Themenkatalog beschreibt Born dabei als so vielfältig wie die Kommunen selbst. „Die Kollerfähre, die Wolfsgärtenplanung, der Erhalt des Entenpfuhls oder ein Radweg von Reilingen nach Kirrlach. Das sind Themen, die für die Kommunen von großer Bedeutung sind und wo ich ja seit Jahren auch an ihrer Seite stehe.“ erläutert Born. Dazu käme nach einer Legislatur im Landtag natürlich auch eine Bilanz, schließlich hat er sich auch für Fördermittel und –programme stark gemacht, um die Kommunen bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Daniel Born erkennt aber in vielen Rückmeldungen der Bürgermeister auch gemeinsame Herausforderungen der Region. „Alle zehn Kommunen haben einen hohen Siedlungsdruck – das heißt bezahlbarer Wohnraum für Familien und die familienfreundliche Gestaltung der Städte und Gemeinden mit ausreichend Kita-Plätzen sind auf der Tagesordnung aller Gemeinden. Dass ich als wohnungspolitischer Sprecher und Sprecher für frühe Bildung gerade zu diesen beiden Schwerpunktthemen im Landtag Verantwortung trage, hilft mir, für die Kommunalpolitik meines Wahlkreises ein guter Ansprechpartner zu sein und ihre Anliegen in die landespolitische Debatte einzubringen. Born, der in dieser Legislaturperiode federführend das SPD-Konzept für eine gebührenfreie Kita erarbeitet hat, sieht gerade hierin nicht nur eine wichtige Entlastung der Familien, sondern auch der Kommunen: „Wir werden in den nächsten Jahren massiv in die Qualität und die Fachkräftegewinnung der Kitas investieren müssen. Nur wenn das Land hier eine Gebührenbefreiung umsetzt und die Beiträge aus dem Landeshaushalt bezahlt, werden wir die Kommunen nicht mit Gebührendiskussionen belasten.“ Weiteres zentrales Thema in allen Gesprächen war die Mobilität in der Region, wobei es darum geht, den Mix aus ÖPNV, Radwegen und Elektromobilität mit entsprechender Ladeinfrastruktur neu zu denken. Bezüglich der Pandemiebekämpfung bekam Born die Rückmeldung, dass viele Hilfs- und Sofortprogramme sinnvoll seien und die Unterstützung durch das Land insgesamt gut laufe. Problematisch seien die teilweise sehr kurzfristigen Verordnungen, obwohl bereits ein längerer Grundbeschluss vorlag. Daniel Born konnte diese Einschätzung bestätigen: „Wir haben im Landtag sofort die Pandemie zur Naturkatastrophe erklärt und so der Regierung umfangreiche Finanzmittel verschafft, die für entsprechende Programme genutzt werden sollten. Bei der Kurzfristigkeit der Verordnungen verweist die Regierung auf die Pandemie, aber andere Länder zeigen, dass das strukturierter und professioneller geht. So wurden beispielsweise die letzten Ländervereinbarungen im Kanzleramt mittwochs beschlossen, freitags im Landtag diskutiert, aber erst am Sonntagnachmittag – also 12 Stunden vor Inkrafttreten – verordnet. So eine Trägheit dürfte sich keine Verwaltung erlauben.“ Für Born hat die Krise einmal mehr bewiesen, welche herausragende Bedeutung die Kommunen im politischen System haben. „Nur vor Ort wird aus Politik Realität. Darum sind die Kommunen in unserem demokratischen Haus nicht das Kellergeschoss, sondern das Fundament.“ so Born. Darum sei für ihn die gute finanzielle Ausstattung der Kommunen absolut systemrelevant. „Wir haben in den nächsten Jahren wichtige Herausforderungen anzugehen, bei denen die Kommunen ganz konkret Förderprogramme brauchen. Beispiele hierfür sind für mich der Ausbau und die Vergünstigung des ÖPNV hin zu einem 365-Euro-Ticket oder die weitere digitale Ausstattung der Schulen. Aber die noch wichtigere Säule ist, dass die Kommunen ihre eigene Haushaltsfreiheit haben. Darum ist ein Ende der Vorwegentnahme genauso entscheidend wie eine kluge Reform der Grundsteuer. Gerade in diesem Punkt hat sich die Landesregierung viel zu lange Zeit gelassen und nun ein Gesetz vorgelegt, durch das viele Experten eine massive Steuermehrbelastung für Eigenheimbesitzer und Mieter ab 2025 befürchten.“ Für Daniel Born steht auch künftig der direkte Kontakt mit den Bürgermeistern aus dem Wahlkreis an oberster Stelle. „Politik ohne Ideologie, aber mit klarem Blick auf die Herausforderungen unserer Zeit, ist mein Ansatzpunkt und den finde ich auch in der Kommunalpolitik meines Wahlkreises wieder. So lässt sich gut arbeiten.“ berichtet der Abgeordnete.

09.09.2020 in Ortsverein

„Tour de Ofdasche“ mit der Oftersheimer SPD, Daniel Born und Neza Yildirim

 

Am letzten Samstag trafen sich rund 25 Menschen bei sehr warmen Temperaturen vor dem Oftersheimer Rathausbrunnen, um gemeinsam interessante Orte in Oftersheim anzufahren.
Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete Daniel Born und sein Zweitkandidat Simon Abraham auf dem „roten Tandem“, sowie die Bundestagskandidatin Neza Yildirim.
Begrüßt wurden die Teilnehmer, vom SPD-Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzenden Jens Rüttinger.
Dieser skizzierte kurz die Punkte, welche mit dem Fahrrad angefahren werden sollten. So ging es dann die Eichendorffstraße entlang bis zum Kreisverkehr. Hier wurden die Wegeführung für die neuen Grundschüler, welche aus dem Neubaugenbiet „Nord-West“ in die Theodor-Heuss-Schule gehen sollen, angeschaut. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die derzeitige Wegeführung ohne besondere Kennzeichnung inakzeptabel ist und schnellstens verbessert werden sollte.
Anschließend wurde das neue Rettungszentrum, das gemeinsam von Feuerwehr und Rotem Kreuz genutzt werden soll, besichtigt. Hier war es vor allem der stellvertretende SPD- Vorsitzende und aktive Feuerwehrmann Bernd Hertlein, der das Projekt sachkundig veranschaulichte. Auch Wolfgang Burkhardt (Leiter der Feuerwehr -Altersmannschaft), brachte sein Wissen ein.
Dann fuhr man gemeinsam zum Dietzengässel und in die Bismarckstr., wo Gemeinderat Rüttinger die Möglichkeiten einer neuen Bebauung auf gemeindeeigenen Grundstücken, sowie eine eventuelle Quartiersbebauung unter Mitwirkung der Grundstückseigentümer als Idee entwarf.
Auf dem Gelände der katholischen Kirchengemeinde, auf der sich der sanierungsbedürftige Kindergarten St. Kilian befindet, wurde dann sowohl über einen Neubau an der selben, als auch an einer anderen Stelle ergebnisoffen diskutiert.
Der nächste Zwischenstopp war dann an der Kreuzung Heidelberger Str./Neue Scheffelstr., an der ein Kreisverkehr dringend benötigt wird. Rüttinger erläuterte den Sachstand bezüglich einer weiteren Bebauung auf dem gemeindeeigenen Grundstück hinter den beiden Neubauten. Hier wolle die SPD neue Wohnbebauung, um die Wohnungsknappheit zu verringern. Ein Verkauf der Grundstücke komme aber für sie nicht in Frage, wenn, dann nur Erbbaupacht. Am geeignetsten wäre weiterer Geschosswohnungsbau zu vernünftigen Mieten.
Die neu errichteten Wohngebäude in der Plankstadter Straße, in der auch Menschen in der Anschlussunterbringung wohnen, fanden allgemeines Lob für den Mut der Gemeinde. Insbesondere der Landtagsabgeordnete Daniel Born dankte dem Gemeinderat für seine richtungsweisende Entscheidung zur Schaffung von Wohnraum.
Der Neubau der Schimper-Gemeinschaftsschule wurde, was den Verlauf der Bauausführung und die Kostensteigerung anging kritisiert. Das Schulkonzept fand aber große Zustimmung.
Anschließend wurde das Gewässerökologiekonzept Leimbach/Landgraben besichtigt. Auch hier erklärte Bernd Hertlein und Jens Rüttinger die Maßnahmen, welche natürlich auch Auswirkungen auf die bestehenden Kleingärten und die Landwirtschaft haben. Aber das langersehnte Ziel des Hochwasserschutzes und einer Renaturierung wird nach noch nicht abgeschlossenen Gesprächen mit allen Beteiligten etwa 2023 umgesetzt.
Kurz wurde noch der Umbau der Theodor-Heuss-Schule zur Ganztagesgrundschule besprochen. Sowohl der notwendige Brandschutz, als auch die Raumänderungen für den Ganztages-Schulbetrieb wurden von den Teilnehmern als zukunftsweisendes Projekt begrüßt.
Nach vielen Informationen und viel Sonnenschein fuhren viele Radler zur Gaststätte des Hundsportvereins. Im Schatten ließen sich die Radler bei kühlen Getränken und schmackhaften Gerichten nieder und diskutierten noch bis in den Nachmittag.
Jens Rüttinger

09.07.2020 in Ortsverein

Neza Yildirim und Fabian Verch stellen sich vor

 

Auf einer erweiterten Vorstandssitzung begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende Jens Rüttinger die anwesenden Mitglieder, die unter den derzeitigen Abstands- und Corona-Regeln ins ehemalige AWO-Café gekommen waren. Besonders begrüßte er den hiesigen Landtagsabgeordneten Daniel Born und die beiden Kandidierenden, Neza Yildirim und Fabian Verch, die sich um die Kandidatur für den Bundestag auf der Nominierungskonferenz bewerben. Beide hatten 15 Minuten Zeit, um sich und ihre Vorstellungen zur Bundespolitik und für den Wahlkreis vorzustellen. Zuerst stellte sich der 32-jährige Gymnasiallehrer aus Bruchsal vor, der seit letztem Jahr auch Gemeinderat ist. Danach folgte die 43-jährige Diplom-Juristin Neza Yildirim aus Schwetzingen, die bereits bei der letzten Bundestagswahl für die SPD antrat. Yildirim ist stellvertretende Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Neckar und Mitglied im Landesvorstand. Nach den beiden guten Vorstellungsreden folgte ein reger Austausch mit den Mitgliedern. Einige wurden dadurch motiviert, zur Nominierungsversammlung nach Kronau zu fahren, um bei der Abstimmung mitzuwirken. Keine leichte Aufgabe für die Mitglieder, da sich beide Kandidierenden gut präsentierten. Vielleicht wird aber das Engagement von Neza Yildirim, die auch nach der Wahl immer wieder in Oftersheim zu Gast war, belohnt. Man darf gespannt sein!

Unser Landtagsabgeordneter Daniel Born

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Unsere Bundestagskandidatin Neza

www.neza-yildirim.de