01.09.2017 in Ortsverein

Neza Yildirim besucht Oftersheim

 

Deutschland gerechter machen
Auf Einladung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Heisel besuchte die SPD-Bundestagskandidatin für den Spargelwahlkreis Neza Yildrim Anfang dieser Woche die Vorstandssitzung der SPD Oftersheim.
Diese Gelegenheit nutzen die Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, um sich von der Kandidatin über das Regierungsprogramm der SPD informieren zu lassen und mit ihr insbesondere über Themen zu diskutieren, bei welchen die SPD andere Zielvorstellungen hat, als die politische Konkurrenz.
So beklagte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Alexander Leonhardt zu Beginn der Diskussion, dass die Union den Mindestlohn zunächst total ablehnte und ihn nun aufweichen wolle und sogar die sachgrundlose Befristung beibehalten möchte. Neza Yildirim nickte und meinte, die SPD wolle unbefristete Arbeitsverhältnisse, tarifgebunden und gut bezahlt. „Wir streben Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer an“. Um ausufernde Gehälter in den Griff zu bekommen, müsste die steuerliche Abzugsmöglichkeit von Managergehältern gedeckelt werden.
Die stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Rhein-Neckar Mirjam Schäfer sieht sich schon „bis 70 Jahre schaffen“ mit abgesenktem Rentenniveau. „Wenn wir dann nicht in der Altersarmut landen?“. Yidirim erinnerte an Andrea Nahles: „Sie will gute Renten und ein stabiles Rentenniveau, kein höheres Renteneintrittsalter und eine Solidarrente“, unterstrich sie. Außerdem sei „Niveau“ erst dann ein geeigneter Maßstab, wenn klar ist, worauf sich das Niveau beziehe. 50 % von 120 sei eben weniger als 40 % von 200; deshalb sei bei der Niveaudebatte stets mitzudenken, auf welche Basis sich jemand beziehe und deshalb sei es viel wichtiger, dass die künftig arbeitende Generation gute Arbeit hat, von der sie die Rentner finanzieren kann, als für ein Niveau zu kämpfen, dessen Grundlage unklar ist. Noch wichtiger sei, dass künftig alle in das gleiche System einbezahlen – alle beteiligen sich an der künftigen GRV, also an der Erwerbstätigen-Versicherung.
Für eine moderne, paritätisch finanzierte Gesundheitsversorgung für alle, gerecht als Bürgerversicherung, arbeite die SPD schon seit Jahren. Auch bei der Einzahlung in das Krankenversicherungssystem müsse es wieder solidarisch zugehen – Unternehmer und Arbeitnehmer sollten sich wieder paritätisch, also zu gleichen Teilen beteiligen.
Matthias Agirdogan beklagte, dass der Bildungserfolg von Kindern nach wie vor stark vom Geldbeutel der Eltern abhänge. Hier hielt Neza Yildirim für die Zukunft die Überlegungen und Planungen von Martin Schulz dagegen. „Bildung muss gebührenfrei werden“ und die Investitionen in Schulen und Betreuung sei Programm der SPD.
Damit man aber hier investieren könne, dürfe es keine Steuergeschenke für Spitzenverdiener und reiche Erben geben. „Im Gegensatz zur Union wollen wir Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen entlasten, vor allem Familien“, so der Finanzexperte. Wer Kinderarmut ernsthaft überwinden will, muss sich trauen unsere Milliardäre stärker aber immer noch sehr moderat am Gemeinwesen zu beteiligen.
Angesprochen auf das Thema der auch in Oftersheim immer weiter steigenden Wohnungsmieten sagte Neza Yildirim, dass die eingeführte Mietpreisbremse bisher leider nicht so wirke, wie eigentlich beabsichtigt und dass hier auf jeden Fall nachgebessert werden müsse.
Abschließend bedankte der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Werner Kerschgens sich für den Besuch der Kandidatin und wies darauf hin, dass die nächste Gelegenheit mit der Kandidatin in Oftersheim ins Gespräch zu kommen, bereits am kommenden Samstag, den 02.09. besteht und zwar ab 11 Uhr beim SPD-Infostand, in der Ortsmitte, am Feuerwehrhaus.

25.08.2017 in Ortsverein

SPD-Oftersheim diskutiert mit Neza Yildirim

 

Im Ortsvereinsvorstand wird die SPD-Bundestagskandidatin zum Thema gerechtere Gesellschaft und bezahlbarer Wohnraum für alle vortragen. Die Mitglieder sind herzlich zur Diskussion mit ihr eingeladen.
Den Sommer nutzt Neza Yildirim, Kandidatin für den Bundestagswahlkreis Bruchsal-Schwetzingen, um in den SPD-Ortsvereinen Rede und Antwort zu den bundespolitischen Zielen der SPD zu stehen. Auf Einladung der SPD Oftersheim wird sie am Montag, den 28. August, um 19.30 Uhr im SPD-Fraktionszimmer in der Eichendorffstraße 2 als Referentin zum Thema „Ein Plan für eine gerechtere Gesellschaft – bezahlbarer Wohnraum für alle“ vortragen.
Der Vorstand der SPD hofft auf eine angeregte Diskussion, um deutlich zu machen, dass die SPD einen Wahlkampf mit Inhalten führt und ihre Ziele offen diskutiert. Die Mitglieder des Ortsverseins sind herzlich eingeladen, mit Neza über ihre Positionen zu diskutieren.

26.07.2017 in Ortsverein

SPD feiert Sommerfest

 

Mitreißende Musik, eine ausladende Kuchentheke und durchweg sommerliche Stimmung prägten das Fest der SPD am letzten Samstag. Den passenden Rahmen für das gesellige Beieinander boten Scheune und Innenhof der Mannheimer Straße 59.
Die Marsch-Mallows des Musikvereins trugen schwungvoll eine Liedauswahl von traditionell bis modern vor und durften sich erst nach Zugabe vom Publikum wieder verabschieden. Das Sommerfest fand auch in diesem Jahr wieder guten Zuspruch, fand der SPD-Vorsitzende Andreas Heisel: „Wir wollen daran gerne auch in den kommenden Jahren festhalten.“ Schließlich nutzten die Gäste ausführlich die Gelegenheit, mit dem Landtagsabgeordneten Daniel Born, Kreisrat Janfried Patzschke und Gemeinderat Jens Rüttinger ins Gespräch zu kommen. Gemeinderat Werner Kerschgens war am Grill durchweg beschäftigt, um die Gäste mit Kulinarischem zu versorgen.
Aktuelle Fragen zur Politik konnte Neza Yildirim, die SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis, besonders ausführlich beantworten. Der direkte Kontakt mit Wählern ist ihr ein besonderes Anliegen, das sie in Oftersheim gerne wahrnahm.
Andreas Heisel

07.07.2017 in Ortsverein

SPD zu Gast beim Hundesportverein

 

Gespräch zeigt: Vereine am oberen Feldweg sind für Ortsunkundige schwer zu finden – ausgerechnet in der Nähe des Vereinsgeländes fehlen Hundetoiletten wie in etwa in Nord-West
Als Gast des Hundesportvereins fand die Juni-Sitzung der Oftersheimer SPD-Vorstands bei sommerlichen Prachtwetter im Vereinsheim am Oberfeldweg statt. Diesmal begrüßte nicht SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Heisel, sondern der Vorsitzende des Hundesportvereins Oftersheim, Peter Reinhard, die von beiden Seiten zahlreich erschienenen Mitglieder.
Es gibt in Oftersheim größere Vereine. Da kann es vorkommen, dass ein nicht so prominent vertretener wie der Hundesportverein nicht immer im Mittelpunkt steht, so Peter Reinhard. Er sei aber bei vielen Hundehaltern bekannt, und für viele Oftersheimer steht die Gastronomie im Vereinshaus als Besuchsziel im Vordergrund. Das Vereinsgelände, mit dem Herzstück die Übungswiese für die Hunde, wird von den Mitgliedern in Eigeninitiative in Schuss gehalten. Aber bei größeren Reparaturen im Gelände kann es sein, dass man auch auf Unterstützung der Gemeinde angewiesen ist. Die Anlage macht einen sehr gepflegten und guten Eindruck, beim drüber gehen bemerkt man dann Mulden und Löcher, die für die Hunde wohl weniger gefährlich sind als für die sie begleitenden Zweibeiner.
Der Verein der Hundesportler hat wie viele traditionelle Vereine Nachwuchssorgen, obwohl es in Oftersheim sehr viele Hundehalter gibt. So gab es keine zusätzliche Nachfrage etwa aus dem Neubaugebiet Nord-West, obwohl inzwischen dort viele Hundehalter eingezogen sind. Auch wenn der Hundesportverein im Rahmen seiner Möglichkeiten Nachwuchsarbeit betreibt, ist es mittlerweile schwer, die Leute zum Eintritt in einen Verein zu bewegen. Die Vereine würden mittlerweile eher als Dienstleister begriffen, ohne das Vereinsleben anzunehmen.
Das Gespräch zeigte den SPD-Mitgliedern, was es bedeutet, dass Hunde von erfahrenen Trainern ausgebildet werden. Hundehalter können sich wertvolle Tipps zum Umgang mit ihrem Tier holen. Noch eines wurde deutlich, womit der Verein zu kämpfen hat: Der Begriff „Hundetrainer“ ist nicht geschützt und so gibt es inzwischen große Konkurrenz von privaten Anbietern, was auch der Verein an schwindenden Mitgliederzahlen merkt. Im Prinzip sei die Anlage fast jeden Tag für Übungsstunden geöffnet, weist Peter Reinhart auf ein kleines Problem hin. Der Platz liege etwas außerhalb des Ortes und für Ortsunkundige sei er schwer zu finden. Sogar mit der Postadresse (für die Autonavis) ist es problematisch, da die Anlage nicht mehr direkt am Oberfeldweg liege. Seinen Vorschlag, am neuen Kreisel an der Kreuzung von Hardtwaldring und Sandhäuser Straße die Hinweisschilder auf die Vereine deutlicher sichtbar anzubringen, fand das Ohr der beiden Gemeinderäte Gudrun Wipfinger-Fierdel und Werner Kerschgens.
Wichtig für die SPD-Mitglieder war die Stellungnahme der erfahrenen Hundehalter zu einem kommunalen Dauerbrenner der Oftersheimer Sozialdemokratie, nämlich der Einrichtung einer Hundewiese. Die Expertise der erfahrenen Hundehalter in Bezug auf hygienische Herausforderungen und dem Umgang mit verhaltensauffälligen Tieren kann nach Eindruck der sozialdemokratischen Gäste die weitere Diskussion voranbringen.
Noch viele weitere Themen wurden besprochen, so das häufig unvernünftige Verhalten vieler Hundebesitzer im Naturschutzgebiet oder das Fehlen von Halterrungen mit Hundebeuteln ausgerechnet in der Nähe des Hundesportvereins. Der Ortsverein der SPD Oftersheim bedankt sich bei den Mitgliedern des Hundesportvereins für die freundliche Aufnahme und so manche Anregung, die man sicherlich aufnehmen wird.
 
Ingo Staudt

23.06.2017 in Ortsverein

SPD Sommerfest

 

29.05.2017 in Ortsverein

SPD Oftersheim wählt Vorstand neu

 

Vorstand im Amt bestätigt – Blick auf die Bundestagswahl
Zur jährlichen Hauptversammlung trafen sich die Oftersheimer Genossinnen und Genossen im Bürgersaal, zum einen um den Vorstand neu zu wählen, zum anderen um den Rechenschaftsberichten zuzuhören und ein politisches Jahr Revue passieren zu lassen. Der Vorsitzende Andreas Heisel begann seinen Rechenschaftsbericht im April des Jahres 2016. Ein „Langfristthema“ waren die in Oftersheim untergebrachten Flüchtlinge und das Engagement, dass Oftersheimer Bürger für die Integration dieser Menschen aufbrachten und noch aufbringen. Die Forderung nach einem geregelten Einwanderungsgesetz wurde vom Ortsverein formuliert, aber noch gibt es dieses Gesetz nicht.
Ein Thema, dass sich mittlerweile durch den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA erledigt haben könnte, war das Freihandelsabkommen TTIP. Die Oftersheimer SPD konnte zusammen mit der SPD Eppelheim und Plankstadt im Bürgersaal MdB Lothar Binding begrüßen, der die Hintergründe zu den damals noch laufenden Verhandlungen sehr gut erklärte. Andreas Heisel ging dann auf den von der SPD Oftersheim gestalteten Flyer zur 1250-Jahr Feier der Gemeinde ein, der als Geburtsgasgeschenk an Oftersheim gedacht war und in der Bevölkerung sehr gut angekommen war. Im Oktober fand dann das Weinfest der Sozialdemokraten in den Kellerräumen der Mannheimer Straße 59 statt, bei dem Neza Yildirim, die als die Bundestagskandidatin in Wahlkreis aufgestellt wurde, dabei war. Im November fand in einer Lesung mit der früheren Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein und dem Landtagsabgeordneten Daniel Born eine Gedenkfeier für den verstorbenen Altkanzler Helmut Schmidt statt. Im Dezember verzichtete Sigmar Gabriel auf seine Kandidatur für diesen Posten und machte den Weg frei für den Kandidaten Martin Schulz, eine große Änderung vor einer wichtigen Bundestagswahl.
Schon im neuen Jahr fand die traditionelle Winterfeier statt, diesmal sehr gut besucht und mit vielen wichtigen Ehrungen für langjährige Mitglieder. Im März folgte dann der Besuch auf dem Oftersheimer Bahnhof, um sich vor Augen zu führen, welche baulichen ein barrierefreier Zugang zu den Zügen nötig wären. Mit einem Ausblick auf das bevorstehende Wahljahr beendete der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht.
Ihm folgte der Bericht des Kassenwartes Hartmut Michel. Die niedrigen Zinsen werden sich künftig bemerkbar machen, weil ältere und langfristige Sparbücher ausliefen. Der SPD Ortsverein Oftersheim ist finanziell gesund und kann den anstehenden Bundestagswahlkampf bestreiten. In der Folge an Hartmut Michels Bericht wurden Kassenwart und Vorstand einstimmig entlastet.
Für die Arbeitsgemeinschaft Öko-Talk lokal ergriff Werner Kerschgens das Wort. Er berichtete von der wieder mit Hilfe von Flüchtlingen durchgeführten Säuberungsaktion auf der Friedenshöhe und von der Besetzung weiterer ökologischer Themen mit regionalem Bezug. Der Erlös aus einem Holzverkauf geht als Spende an den Oftersheimer Asylkreis.
Fraktionssprecher im Gemeinderat Jens Rüttinger berichtete für den Zeitraum vom Mai 2016 bis zum Mai des laufenden Jahres. Sehr teuer kommt der Um- und teilweise Neubau der Schimper-Gemeinschaftsschule, der trotz gedeckelter Kosten sehr aufwändig wird. Des Weiteren beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Neugestaltung des Mitteilungsblattes und der Aufzugsanlage in der Gemeindebücherei. Zunächst nicht sehr gelungen war nicht nur nach Jens Rüttingers Meinung die Sanierung des oberen Feldweges, hier musste nachgebessert werden.
Die Haushaltssituation der Gemeinde Oftersheim wird von der SPD nicht ganz so kritisch gesehen wie von den anderen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen. Für die gemeinsame Werkrealschule Oftersheim/Plankstadt/Schwetzingen wurden neue Regelungen beschlossen, ebenso die mittlerweile errichteten Mini-Kreisel im Hardtwaldring. Auf einer Klausurtagung des Gemeinderates wurde intensiv über das Rettungszentrum, die Gemeinschaftsschule und andere Themen diskutiert. Innerhalb der Fraktion gab es eine Änderung, als Manuela Schweizer ausschied und Bernd Hertlein für sie nachrückte. In der Folge wurde dann auch die Besetzung der Ausschüsse neu geordnet. Gudrun Wipfinger-Fierdel ist die neue stellvertretende Fraktionssprecherin.
Ein großes Bauprojekt wird für die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge realisiert, auch wenn dies nicht einer von der SPD gewünschten dezentralen Unterbringung Verteilung entspricht. Die Neugestaltung der Preise im „Bellamar“ hat die SPD-Fraktion nicht mitgetragen, wurde aber überstimmt. ein Antrag der SPD-Fraktion war die Überdachung der Bushaltestelle in der Heidelberger Straße, die nun erfolgt. Zum Abschluss seiner Rede ging der Fraktionssprecher auf die gute Zusammenarbeit der Fraktionen im Gemeinderat ein, und das die SPD trotz nicht vorhandener Mehrheit versucht, immer wieder sozialdemokratische Akzente in der Kommunalpolitik zu setzen.
Großer Beifall beendete den Bericht Jens Rüttingers und die Einsicht, dass eine Arbeit als Gemeinderat vielleicht doch gar nicht so einfach ist, denn die Themen sind doch äußerst vielfältig.
Die Berichte waren zur Kenntnis genommen, da mussten die Ortsvereinsmitglieder selber aktiv werden, um einen neuen Vorstand zu wählen. Ortsvereinsvorsitzender bleibt Andreas Heisel und die Stellvertreter Werner Kerschgens und Alexander Leonhardt wurden im Amt bestätigt. Den wichtigen Posten des Kassiers nimmt Hartmut Michel ein, die Schriftführerin bleibt Gaby Wenner. Die lokale Presse mit Neuigkeiten von der Oftersheimer SPD versorgen wird weiterhin Ingo Staudt, die Weitertransformation in das Internet und die sozialen Medien besorgt Matthias Agirdogan. als Beisitzer im Vorstand agieren künftig Janfried Patzschke, Gerhard Wenner, Susanne Eickmeier, Markus Zimmermann, Bernd Hertlein und Katharina Seufert.
Ingo Staudt

06.04.2017 in Ortsverein

SPD-Vorstand blickt auf den Wahlkampf und diskutiert über Anschlussunterbringung von Flüchtlingen

 

Die Planungen für die kommenden Monate sind fast abgeschlossen – Bei der Frage der Anschlussunterbringung muss die Gemeinde Sorgfalt walten lassen. Am Abend eines grandiosen Frühlingstages traf sich die Oftersheimer SPD zu ihrer monatlichen Vorstandssitzung. Unter der Leitung des Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Heisel wurden verschiedene Punkte angesprochen, doch zunächst einmal wurde der der Hochzeitstag eines bekannten sozialdemokratischen Ehepaares gefeiert. Gut gestärkt ging es dann an die Vorbesprechung des Sommerfestes am 22. Juli. Dabei geht es um die Organisation von Kuchen und Kuchentheke, weiter zur Frage des Musikprogramms bis hin zum Abräumen nach dem Fest. In diesem Jahr gibt es allerdings nicht nur ein Sommerfest zu organisieren, es steht auch eine Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen an. Alle einzelnen Kandidaturen für die zu besetzenden Ämter und Funktionen sind noch nicht endgültig geklärt, aber es zeichnet sich eine weitgehende Kontinuität im Oftersheimer Ortsverein ab. Das ganz große Thema dieses Jahres nicht nur für die SPD und ganz gewiss nicht nur in Oftersheim sind die im September stattfindenden Wahlen zum Bundestag. Zunächst einmal gilt es die neuen Richtlinien hinsichtlich der Veröffentlichungen im Gemeindemitteilungsblatt zu berücksichtigen. Da die heiße Wahlkampfphase in unserem Bundesland weitgehend in den Sommerferien liegt, müssen die Veranstaltungen und Wahlstände so geplant werden, dass erstens genügend eigene Leute da sind, und zweitens auch die Bevölkerung teilhaben kann, denn parteiinterne Ereignisse sind nicht Sinn der Sache. Das Wahlprogramm der SPD wird zurzeit noch erarbeitet. Plakate und andere Wahlkampfmaterialien können erst dann gemacht werden, wenn man weiß, wie die SPD ihr Ziel der sozialen Gerechtigkeit mit einem Wahlprogramm konkret untermauert. Zum Ende der Veranstaltung gab es noch Berichte vom Treffen der umliegenden SPD-Ortsvereine (SBKOPE genannt), bei denen sich zum Teil personelle Veränderungen ergeben haben. Ein Kreisparteitag hatte auch stattgefunden, der Vorstand der SPD Rhein-Neckar ist nahezu unverändert. Der Stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Alexander Leonhardt wird als Delegierter an den Landesparteitagen künftig teilnehmen. Das kommunalpolitische Thema des Abends war die vorgesehene Anschlussunterbringung von Flüchtlingen in Oftersheim. Vieles ist dabei noch unklar, aber erkennbar ist schon jetzt, dass ausreichender und bezahlbarer Wohnraum für alle in der Gemeinde da sein muss. Eine Unterbringung, bei der Flüchtlinge nur unter sich und dadurch die Möglichkeiten zur Integration beschränkt sind, lehnt die SPD Oftersheim weiter ab.

21.03.2017 in Ortsverein

Beim behindertengerechten Zugang zur S-Bahn darf die Bahn nicht aus ihrer Pflicht entlassen werden

 

SPD fürchtet, dass die Gemeinde finanziell über den Tisch gezogen werden soll.

Mit 1,3 Millionen Euro ist Oftersheim schon in Vorleistung gegangen, unter anderem damit der Bahnhof der Gemeinde teilweise behindertengerecht ausgebaut wurde. Für eine kleine Gemeinde ist das ein Betrag, der nicht mal eben so aus der Kaffeekasse bereitgestellt werden kann. Umso schlimmer ist es, empört sich der SPD-Ortsverein, dass das Ziel, nämlich ein behindertengerechter Zugang zu allen S-Bahnen, kein Stück näher gerückt ist. Die abenteuerliche Argumentation des Eisenbahnbundesamtes, mit der es sich um die Kosten für den nötigen Umbau drücken will, war Anlass für Landtagsabgeordneten Daniel Born und der SPD-Bundestagskandidatin Neza Yildirim, sich mit der SPD vor Ort ein Bild zu machen. Während der Weg für Rollstuhlfahrer zum Gleis Richtung Mannheim dank der Investition der Gemeinde kein Problem darstellt, ist noch völlig offen, wie dies zu den Zügen in Richtung Karlsruhe passieren soll. „Wie soll ein gehbehinderter Mensch, der auf die Hilfe eines Rollators angewiesen ist, die steile, ortsseitige Rampe hinunterkommen,“ wundert sich Daniel Born. „Bei einer S-Bahn-Haltestelle, die nicht auf der grünen Wiese, sondern im Ort liegt, sollte die Bahn Interesse an allen Kunden haben, die auf den öffentlichen Nahverkehr nutzen wollen.“ Neza Yildirim fragt sich, wie eine Mutter mit Kinderwagen erst recht bei ungünstiger Witterung und glattem Grund sicher zum Bahnsteig Richtung Karlsruhe gelangen soll? „Wer aus Mannheim kommend in Oftersheim aussteigen will, muss das vorher wissen.“ Die von der Bahn vorgeschlagene Lösung, ein Aufzug in der Mitte der Unterführung, ist nur ein Teil der Lösung, erklärt Ortsvereinsvorsitzender Andreas Heisel: „Was ist ein Aufzug von der Unterführung zur Bahnsteigebene wert, wenn schon der Zugang dorthin mit Gehhilfen oder gar Rollstühlen nicht nutzbar ist?“ Genau das scheint aus SPD-Sicht der Knackpunkt in den Verhandlungen zwischen Bahn und Gemeindeverwaltung zu sein. Die Bahn nämlich erklärt die viel zu steile Rampe mal eben für eine Unterführung der Gemeinde, die nichts mit dem Zugang zu den Bahnsteigen zu tun hat, und beharrt auf ihrer Aufzuglösung. „Dass Gemeinderat und Bürgermeister vor Ort das andern sehen, scheint in Berlin keinen zu interessieren“, sagt SPD-Fraktionssprecher Jens Rüttinger: „Es geht hier nicht darum, dass einfach nur ein Weg unter den Bahnlinien hindurch mit dem Rollstuhl befahren werden soll. Es geht darum, dass die S-Bahn mit dem Rollstuhl erreicht werden kann.“ Völlig offen ist aus SPD-Sicht, wer in die Pflicht zu nehmen ist, wenn die aufwändige technische Fahrstuhllösung kaputt ist. Man kennt das von anderen Bahnhöfen: Wenn ein Aufzug nicht funktioniert, kann die Reparatur dauern. Außerdem ist dann auf Dauer die Frage zu klären, wer in diesem Fall für die Kosten aufkommt. Der Ortsverein hat vor diesem Hintergrund den Eindruck, dass die Planer bei der Bahn den Bahnhof nie selbst gesehen haben und eine für sie kostengünstige Umsetzung anstreben. Die vor Ort gewünschte Lösung mit Rampen zu beiden Fahrtrichtungen, die den Vorgaben für einen behindertengerechten Zugang genügen, darf nicht einfach unter den Tisch fallen, meint der Ortsvereinsvorsitzende: „Wir müssen davon wegkommen, das seitens der Bahn argumentiert wird, wie sie es gerade braucht, und den Nachteil hat die Gemeinde.

Von links nach rechts: Hartmut Michel, Daniel Born, Jens Rüttinger, Ingo Staudt, Bernd Hertlein, Susanne Eickmeier, Neza Yildirim.

23.02.2017 in Ortsverein

Im Dienst der Naturlandschaft Oftersheims

 

Arbeitskreis Öko-Talk-lokal der Oftersheimer SPD lud zur Dünenpflege ein.

Werner Kerschgens kennt die Pflanzen zu genau, um sie zu übersehen. Selbst verdeckt unter winterlich braunem Gras sieht er sofort, was als unerwünschter Bewuchs Wurzeln schlägt. Und genau solche Pflanzen sollen nicht auf dem Sandboden der Oftersheimer Dünen wachsen, erklärt er auch in diesem Jahr den Helfern, die seinem Aufruf zur Dünenpflege gefolgt sind. „Das machen wir seit bald 20 Jahren schon“, erzählt Kerschgens den Freiwilligen, von denen einige schon bei der letzten Dünenpflege mitgemacht haben. Es sind wieder Flüchtlinge dabei, die vor fast genau einem Jahr ihre Notunterkunft im Gewerbepark Hardtwald bezogen, und damals schon seiner Bitte um Unterstützung folgten. Inzwischen wohnen sie in Containern in Hockenheim und kamen zum Teil mit dem Fahrrad, um wieder tatkräftig mitzuhelfen. Auch neue Helfer aus der Unterkunft im ehemaligen Oftersheimer Gasthaus Zum Hirsch waren dabei. Das Ausreißen der Pflanzen mit Stumpf und Stiel reicht für die Bewahrung der einzigartigen Flora auf dem Magerrasen nicht aus. „Der Boden soll auf keinen Fall überdüngt werden“, sagt Werner Kerschgens. „liegen gelassene Pflanzenreste erhalten so viel Stickstoff, dass sie an dieser Stelle wieder den Nährboden für erneuten und hier unerwünschten Bewuchs liefern.“ Die Pflanzen werden daher eingesammelt und fortgeschafft. Das ist auch der Grund, warum er und sein Mitgemeinderat Bernd Hertlein am Rand der Düne zur Motorsäge greifen und umgestürzte Bäume kleinsägen. Etwa auf sechs bis acht Ster schätzt Werner Kerschgens die diesjährige Ausbeute. Das ist Holz, das gut im Kamin verfeuert werden kann. „Wer das gegen eine Spende selbst abholen möchte, kann sich gerne bei mir melden,“ so Kerschgens. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 9 50 10 37. Den Erlös spendet der Arbeitskreis Öko-Talk-lokal traditionell an Oftersheimer Vereinsprojekte. Andere Hinterlassenschaften wie der wild deponierte Weihnachtsbaum und der über die Düne verteilte Plastik- und Blechmüll landete dagegen gleich in einer der blauen Mülltüten. Der Öko-Talk-lokal selbst erfährt auch beständigen neuen Beistand: Bernd Hertlein wird Arbeitskreissprecher Kerschgens künftig als Stellvertreter zur Seite stehen. Wie im letzten Jahr folgten dieses Mal wieder einige der Flüchtlinge, die 2016 in der Unterkunft im Gewerbepark Hardtwald lebten, der Einladung und halfen tatkräftig mit. Von links nach rechts: Yamen Alsalek, Gamden Suliman, Alexander Leonhardt, Theo Reinhardt, Bernd Hertlein, Werner Kerschgens, Karlheinz Wipfinger-Fierdel, Sakhi Rezai, Hafiz Atai, Chulam Saakhi Akbari, Milad Nederi, Andreas Heisel

14.02.2017 in Ortsverein

SPD-Oftersheim ehrt langjährige Mitglieder

 
Unsere Jubilare

Ob es am anhaltenden Martin Schulz-Effekt, an den sehr vielen zu ehrenden Personen oder am guten Essen lag, kann niemand so genau sagen, aber der Bürgersaal in der Eichendorffstraße war sehr gut besetzt, als der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Andreas Heisel, die zahlreich erschienenen Genossen und andere Freunde begrüßte. Vor einem bestimmt anstrengenden Wahljahr 2017 tut es gut, einmal etwas innezuhalten und sich zu sammeln, das gilt auch für politische Parteien. Im Mittelpunkt stehen bei der Winterfeier immer die Ehrungen der langjährigen Mitglieder, aber auch das Gesellige kommt nicht zu kurz. In seiner kurzen Ansprache ging der Vorsitzende auf den unglaublichen Stimmungsumschwung in der Partei ein, seit Martin Schulz als Kanzlerkandidat feststeht. Er überließ dann das Wort der Bundestagskandidatin für den Spargelwahlkreis, Neza Yildirim, die sich noch einmal selbst kurz vorstellte und dann auf das hoffentlich große Engagement ihrer Partei im bevorstehenden Wahlkampf einging, der sich jetzt alles andere als aussichtslos darstellt.
Wie immer bei SPD-Feiern gab es ein sehr schönes musikalisches Programm, diesmal vorgetragen von Elena Spitzner und ihrer Tochter Anastasia, zur Freude der Genossen mit sehr bekannten Stücken rund um die Arbeiterbewegung.
Nachdem sich die Anwesenden gestärkt hatten, ging es zu den Ehrungen über, die gemeinsam von Andreas Heisel und Neza Yildirim vorgenommen wurden. Seit 2007 dabei sind der stellvertretende Vorsitzende Alexander Leonhardt, Dominik Sachse,  Gemeinderätin Gudrun Wipfinger-Fierdel und die in der Flüchtlingshilfe stark engagierte Katharina Seufert. Bereits fünf Jahre länger, also schon 15 Jahre dabei sind Martin Münkel und Vorstandsmitglied Markus Zimmermann.
Bereits ein viertel Jahrhundert gemeinsam mit der SPD verbracht haben zwei sehr bekannte Persönlichkeiten des Oftersheimer Ortsvereins. Zum einen der langjährige Vorsitzende des Ortsvereins und jetzige Sprecher der Gemeinderatsfraktion, Jens Rüttinger und sein Nachfolger in der Vorstandsfunktion, Andreas Heisel, der sich natürlich nicht selbst ehrte, sondern Ehrennadel und Urkunde von der Bundestagskandidatin überreicht bekam. Bereits seit dem Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrtausends dabei sind Elsa Kurz und Heide Spranz, keine selbstverständliche Zeitspanne in einer sehr kurzlebigen Zeit.
Schon 35 Jahre dabei sind Hermann Baust und der Kassenwart der SPD Oftersheim, Hartmut Michel. Seine Vorstandskollegin Gabriele Wenner, die als Schriftführerin einen wichtigen Teil der Gesamtarbeit abdeckt, ist in die SPD eingetreten, als Helmut Schmidt noch Kanzler war und fast niemand an ein geeintes Deutschland in der Zukunft dachte. Dass dies alles schon vierzig Jahre her ist, lässt manchen erstaunen, wie schnell doch die Zeit vergangen ist.
Bereits zu Zeiten Willy Brandts eingetreten war Wolfgang Mertins, mitten in der ersten Hochphase der Sozialdemokratie nach dem Krieg, das alles ist mittlerweile 45 Jahre her. Der letzte an diesem denkwürdigen Abend für langjährige Mitgliedschaft zu Ehrende ist bereits seit einem halben Jahrhundert dabei, es handelt sich um Günter Spiess. Aus der Gewerkschaftsarbeit kommend, hat er einen sehr nachdenklichen und bemerkenswerten Satz gesagt: „Ich musste mit den Jahren immer mehr sehen, wie in den Betrieben die Verbindung zwischen Arbeitern und Geschäftsleitung verloren gegangen ist.“ Eine Mahnung eines langjährigen Genossen, nicht zu vergessen, wo man eigentlich herkommt und für wen man politische Arbeit macht.
An diesem Abend wurden nicht nur langjährige Mitglieder geehrt, sondern auch die im Dezember ausgeschiedene Gemeinderätin Manuela Schweizer für ihre Verdienste als Vertreterin der Oftersheimer Bürgerinnen und Bürger. Als Gemeinderat erhalten, aber nicht mehr in der Funktion als stellvertretender Sprecher, bleibt Werner Kerschgens, auch er eine der bekanntesten Mitglieder der Oftersheimer SPD. Seine Nachfolgerin ist Gudrun Wipfinger-Fierdel. Noch lange saßen die Genossinnen und Genossen zusammen, nicht nur aus Oftersheim, sondern auch von den benachbarten Ortsvereinen aus Schwetzingen und Plankstadt. Privates und politisches wie die Verkehrsregelungen in Oftersheim wurde besprochen, das alles noch einmal in gelöster Atmosphäre, bevor es ernst wird im Jahre 2017

Unsere Bundestagskandidatin Neza

www.neza-yildirim.de

Unser Landtagsabgeordneter Daniel Born

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