27.03.2018 in Ortsverein

SPD-Ortsverein besucht ASB-Pflegeheim in Oftersheim

 

Die SPD Oftersheim hat sich im Gespräch mit der Einrichtungsleitung des ASB-Pflegeheims über die Versorgung mit Heimplätzen in der Region informiert. Gastgeberinnen Peggy Naumann als Eirichtungsleiterin und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Saskia Rappl stellten die Kapazität und die aktuelle Belegung des Samariterhauses vor. „Bei 74 Plätzen sind wir fast immer ausgebucht.“ Die meisten der Heimbewohner kommen aus Schwetzingen, Oftersheim oder Plankstadt, kann die Heimleitung feststellen. Und wenn jemand von weiter herstammt, dann wohnen meist die direkten Angehörigen in der Nähe.

Die Oftersheimer SPD sieht die Rolle des Pflegheim als örtlichen Ausbilder sehr positiv. Zehn Auszubildende gibt es derzeit im Pflegeheim am Bahnhof. „Für junge Menschen kann der Weg in den Pflegeberuf sehr attraktiv sein“, meint Matthias Agirdogan aus dem SPD-Vorstand. Er weiß um die Herausforderungen im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, nachdem er im Studium als ehrenamtlicher Helfer Schwerstbehinderte mitbetreute. Peggy Naumann ergänzt, dass es wichtig ist, die Pflegekräfte angemessen zu bezahlen: „Wir zahlen nach Tarif“. Alle waren sich einig, dass der Pflegeberuf eine höhere Anerkennung erhalten soll, als er derzeit hat.

Der Träger des Samariterhauses, der Arbeiter-Samariter-Bund, betreut auch die Seniorinnen und Senioren, die im Siegwald-Kehder-Haus leben. Peggy Naumann berichtet, dass etwa ein Drittel der anerkannten Pflegebedürftigen heutzutage in Heimen betreut werden, die anderen leben zu Hause und werden von Angehörigen betreut und/oder von ambulanten Pflegediensten versorgt. Sie sagt auch: „Jetzt kommen die starken Pflegejahrgänge auf uns zu und fraglich ist, ob die Angehörigen, die oft weiter weg wohnen oder noch im Arbeitsleben stehen, das auch in Zukunft in diesem Umfang leisten können.“ Es muss auch überlegt werden, was passender für einen ist: ambulante Pflege oder Pflege im Heim. Nicht zuletzt ist es die Frage, wer sich mit einer Rente als Arbeiter welche Betreuung leisten kann, ergänzt Neza Yildirim von der SPD Schwetzingen.

Mit dem Siegwald-Kehder-Haus, das seit 1998 in der Ortsmitte altengerechte Wohnungen für betreutes Wohnen bereithält, hat die Gemeinde eine weitsichtige Entscheidung getroffen, meint Ortsvereinsvorsitzender Andreas Heisel. Die Zeit wäre jetzt da, sich im Gemeinderat mit dem Thema Mehrgenerationenwohnen zu befassen, um in Oftersheim aktuelle Antworten auf die Fragen des Alters zu finden.

Am 26. August 2018 wird das ASB-Pflegeheim sein 10-jähriges Jubiläum mit einem Fest begehen. Für die SPD leistet diese Einrichtung einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Gemeinde.

Auf dem Bild von links nach rechts: Stellvertretende Pflegedienstleiterin Saskia Rappl, Einrichtungsleiterin Peggy Naumann, Gemeinderat Bernd Hertlein, Ingo Staudt, Bundestagskandidatin Neza Yildirim, Katharina Seufert, Ortsvereinsvorsitzender Andreas Heisel

20.03.2018 in Ortsverein

Barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofs

 

SPD Oftersheim bittet Gemeinde, sich um Förderung des Kreises für barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofszugangs einzusetzen

Der Vorstand der Oftersheimer SPD zeigt sich zufrieden, dass eine Zusage des Landrats für die Förderung des barrierefreien Umbaus der Unterführung am Oftersheimer Bahnhof vorliegt. Auf Initiative von Kreisrat Janfried Patzschke hat Landrat Dallinger zugesagt, den Umbau der steilen Rampe auch ohne Bahnförderung finanziell zu unterstützen. Der Umbau sollte so schnell wie möglich angegangen werden, um den jahrzehntealten Missstand und die Nachteile für Familien mit Kinderwagen oder Menschen mit Gehhilfe zu beseitigen. Dies entspricht auch der wiederholten Forderung der SPD Oftersheim. Die Unterführung ist Bestandteil der ausgewiesenen Radtour „Leimbachroute“. Die SPD bittet deshalb die Gemeindeverwaltung, sich beim Landkreis um eine erweiterte Förderung des Umbaus im Rahmen des Radwegekonzeptes einzusetzen. Der barrierefreie Zugang und Nutzung aller öffentlichen Bereiche wird vom Kreis intensiv gefördert.

12.03.2018 in Ortsverein

Jahreshauptversammlung der SPD Oftersheim

 

Nur ein Wochenende lag zwischen der Winterfeier mit den Ehrungen der verdienten Mitglieder und der Jahreshauptversammlung, auf der Rechenschaft über ein bewegtes politisches Jahr abgelegt wurde. Der Vorsitzende der Oftersheimer Genossen, Andreas Heisel, begann seinen Bericht mit Erfreulichem: „Der Ortsverein hat zahlreiche neue Mitglieder hinzugewonnen, darunter viele junge Leute," (bei der SPD sind das die „Jusos“), so ein erfreulicher Rückblick auf das vergangene Jahr. Zu diesen Beitritten geführt hat natürlich die zunächst große Euphorie um den damals neuen Vorsitzenden Martin Schulz, aber auch die Lebendigkeit der Partei. Zwischen Europapolitik und dem Vereinsbesuch beim Hundesportverein, zwischen lokalen Anliegen und internationalem Geschehen bewegt sich der Ortsverein Oftersheim. Andreas Heisel erinnerte an das sehr gut besuchte Sommerfest in der Mannheimer Straße 59, und den folgenden anstrengenden Bundestagswahlkampf mit der Kandidatin Neza Yildirim, die starke Unterstützung für die Kandidatin und ein absolut enttäuschendes Wahlergebnis, auch in Oftersheim. Das Aufarbeiten des Wahlergebnisses war nicht einfach, aber die weitere Durchführung von Veranstaltungen, die Teilnahme an der Initiative SPD ++ und die Vorbereitung des laufenden Jahres beweisen, dass die Genossen in Oftersheim weiterhin sehr aktiv und keineswegs geknickt sind. Das Engagement für den vollständig barrierefreien Zugang zum Bahnhof in der Gemeinde bleibt bestehen, aber lokale Themen stehen leider manchmal etwas im Schatten der Bundespolitik, in diesem Falle der Koalitionsverhandlungen nach den erfolgreichen Sondierungsgesprächen und natürlich der aktuell laufende Mitgliederentscheid zur „GroKo“. Kein leichtes Jahr, aber ein Herausforderndes, so das Resümee des Vorsitzenden. Nach dem Parteichef war der Fraktionsvorsitzende Jens Rüttinger an der Reihe und ließ die Begebenheiten des Jahres 2017 und Anfang 2018 aus Gemeinderatssicht Revue passieren. Von der Sanierung des Geländes beim TSV Oftersheim, über die gewünschte Regelung des Verkehrsflusses in der Gartenstraße bis zur Festlegung der Elternbeiträge für die Kindergärten, so sah in Auszügen das sommerliche Programm des Gemeinderates aus. Erfreulicher ist die Festlegung und beginnende Planung für ein „Rettungszentrum“ und die mittlerweile vollzogene Verpachtung der Cafeteria im Siegwald-Kehder-Haus an die AWO Rhein-Neckar. Neu gebaut wird an der Ecke Plankstadter Straße/Scheffelstraße, mit der Organisation ein ganz schöner Aufwand. Erfreut zeigte sich Jens Rüttinger auch über die fraktionsübergreifenden Anträge zur Verkehrsentwicklung in Oftersheim. Auch die Anschlussunterbringung der Flüchtlinge ist ein heißes Eisen, dass der dringenden Lösung bedarf, wie die Bautätigkeit beweist. „Die Situation der Gemeinde ist gut, aber es gibt trotzdem noch viel zu tun“, so kann man den informativen Bericht Jens Rüttingers zusammenfassen, Beifall von Seiten der Anwesenden dankte es ihm. Eine Organisationsstufe weiter, nämlich auf Ebene des Rhein-Neckar-Kreises, ist Kreisrat Janfried Patzschke aktiv. Er berichtete aus dem entsprechenden Gremium. Die sehr gute Finanzausstattung des Kreises führt zu sehr guten beruflichen Schulen, auch für die Krankenhäuser wird gesorgt. Ein überarbeitetes Radwegekonzept, die Nichterhöhung der Gebühren für die Abfallentsorgung, der weitere Ausbau der S-Bahn; das alles hörte sich sehr gut an und spricht für eine sehr sinnvolle Verwendung der Gelder im Rhein-Neckar- Kreis. Vorne dabei bei der Digitalisierung durch Vernetzung der Schulen, aber auch ökologisch als Vorreiter durch die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzepts, der Kreis ist für die Zukunft sehr gut gerüstet. Für den Öko-Talk-lokal übernahm Werner Kerschgens den Bericht über die Dünensäuberungsaktion, die auch dieses Jahr wieder großen Anklang gefunden hatte und die Düne von allem befreit, was dort nicht hingehört. Nach einer Aussprache erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes. Nach der Erledigung der Formalien ging es dann ans „Eingemachte“; es folgte die Diskussion über die Positionierung des Ortsverein Oftersheim zur Neuauflage der Großen Koalition, diese Diskussion ist eines weiteren Berichtes würdig...   Ingo Staudt 

06.03.2018 in Ortsverein

Bahnhof Oftersheim

 

Kreisrat Janfried Patzschke zeigte sich hochzufrieden über die Zusage von Landrat Dallinger, den Umbau der steilen Rampen am Bahnhof Oftersheim auch ohne Bahnförderung mit 50% des kommunalen Anteils an den Baukosten zu fördern. Dass die Kreisverwaltung die Gemeinde Oftersheim nicht im Regen stehen lassen wolle, sei zu loben.
In der Sitzung des Kreistagsausschusses Umwelt, Verkehr und Wirtschaft hatte Patzschke die Haltung der Bahn stark kritisiert. Bis 2017 habe die Bahn eine Förderung vorgesehen. Dann plötzlich wurde die Unterführung als Ortsverbindungsweg gesehen. Was bis 2017 richtig gewesen sei, müsse auch heute noch gelten. Nebenbei, so der Kreisrat, wenn die Bahn den Umbau des Bahnhofs nicht jahrelang verschoben hätte, wäre er vor 2017 realisiert worden, mit entsprechender Förderung des barrierefreien Umbaus der Rampen nach den von der Bahn erstellten Plänen.
Patzschke rief in Erinnerung, dass die Unterführung nach Schließung des Bahnübergangs notwendig geworden sei, um den Treppenzugang zu den Gleisen 2 und 3 zu gewährleisten. Damit sei die Bahn auch für den barrierefreien Zugang zum barrierefreien Aufzug in der Verantwortung. Der Umbau der Rampen sollte zeitnah geschehen, damit die Fahrgäste problemlos ihre Zugverbindungen erreichen könnten.

05.03.2018 in Ortsverein

„Wichtig ist, was der Koalitionsvertrag vor Ort bedeutet“

 

SPD Oftersheim fragt sich, wie soziale Belange in Berlin eine Lobby erhalten.

„Hier wird wenigstens noch politisch diskutiert.“ Wichtiger als die Frage, ob und welche Mehrheit der Anwesenden für oder gegen eine Große Koalition mit der CDU stimmt, waren den Oftersheimer SPD-Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung ganz andere Belange. Typische andere Wortbeiträge des Abends waren: „Wie sollen die Nöte vor Ort in Berlin ankommen? Wie können die Fragen nach Armut, Obdachlosigkeit und Wohnungsnot eine Lobby in der Bundesregierung finden?“ Die Argumente für ein Ja oder Nein beim Mitgliederentscheid wurden nochmals von vielen Teilnehmern der sehr gut besuchten Versammlung wiedergegeben. Sachlich und oft mit großer Detailkenntnis des ausgehandelten Koalitionsvertrages wurden persönliche Entscheidungen begründet. Viele Diskussionsbeiträge versuchten den Blickwinkel der Wählerinnen und Wähler einzunehmen. „Letztlich“, so fasste es der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Heisel zusammen, „ist dies eine individuelle Abstimmung unserer Mitglieder.“ Wichtig war ihm, dass schon im Vorfeld der Versammlung in der Oftersheimer SPD kaum auf Emotionen, sondern auf Argumente und das persönliche Gespräch gesetzt wurde. Die Diskussion zielte daher nicht darauf, an dem Abend eine Abstimmung herbeizuführen. Die Anwesenden wollten auch viel lieber darüber reden, was der Koalitionsvertrag vor Ort bedeutet. Sie waren sich einig, auf welchen Feldern die SPD künftig entschieden Einfluss nehmen soll, auch unabhängig von einer Regierungsbeteiligung: Kinderarmut, Chancenlosigkeit im Arbeitsleben, Pflege und Altenpflege, Förderung des ländlichen Raums, soziale Verpflichtung der Reichen, für Familien bezahlbare Mieten, das Überleben der Läden und des Gewerbes in den Gemeinden. „Nur wenn wir in Oftersheim zuhören und die Sorgen vor Ort mit Nachdruck an unsere Parlamentarier in Stuttgart und Berlin weitergeben, wird das etwas mit der Wiederbelebung der Sozialdemokratie“, fasste ein Wortbeitrag die Stimmung zusammen. Dass die Partei dabei nicht ruhig ist und bloß die Vorgaben aus der Parteispitze abnickt, könne dazu nur beitragen. Mit der Ankündigung, dass die Mitglieder weiter kontrovers mitreden wollen, will der Ortsverein das Signal an die SPD-Spitze senden, dass sie das Ohr an der Basis haben soll, sagt Andreas Heisel: „Wir sind schon in der inhaltlichen Diskussion zur Erneuerung der Partei. Auf diesem Weg kann die Parteispitze nicht mehr umkehren.“ Der Abend diente auch den Rechenschaftsberichten von Andreas Heisel für den Vorstand, Jens Rüttinger für die Gemeinderatsfraktion, Janfried Patzschke aus der Kreisratsfraktion und Werner Kerschgens für die Arbeitsgruppe Öko-Talk-lokal. Die Berichte wurden nach streckenweise gründlicher Diskussion über die Entwicklung der Gemeinde von den Mitgliedern positiv entgegengenommen. Alle wurden einstimmig entlastet. Die Finanzlage des Ortsvereins konnte Kassenwart Hartmut Michel als grundsolide bezeichnen und seine Kassenführung wurde von den Kassenprüfern als korrekt bestätigt. Als positiven Posten auf der Einnahmeseite nannte er das Sommerfest und die Winterfeier. Auch Hartmut Michel wurde einstimmig entlastet und erhielt den besonderen Dank des Vorstandes für seine Arbeit

27.02.2018 in Ortsverein

SPD-Oftersheim ehrt langjährige Mitglieder

 
A.Leiberich, R.Ruhland, D.Born, H.Pawletta, M.Burkart, N.Yildirim, A.Heisel, J.Klement, J.Patzschke, M.Agirdogan

In politisch turbulenten Zeiten, und von denen kann man gerade bei der deutschen Sozialdemokratie ohne jede Übertreibung sprechen, kommt eine etwas weniger politische Veranstaltung nicht ganz ungelegen. Und so feierte der Ortsverein Oftersheim seine traditionelle Winterfeier im Bürgersaal, bei kalten äußeren Temperaturen, aber warmherziger Atmosphäre im Inneren. Der Vorsitzende Andreas Heisel begrüßte die zahlreichen Gäste und erinnerte an die Situation im Land und die Verantwortung der SPD als älteste demokratische Kraft.
An diesem Abend sollte es aber um die Ehrung langjähriger Mitglieder gehen, denn in einer Zeit in der Manchem das „eigene dumme Geschwätz“ von Gestern schon nicht mehr zählt, ist langjährige Treue zu einer politischen Partei wie der SPD alles andere als selbstverständlich. Und so wurden, immer wieder durch die musikalischen Beiträge Charly Weibels untermalt, die treuen Mitglieder vom Landtagsabgeordneten Daniel Born geehrt.  
Matthias Agirdogan trat im Jahr 2013 ein, als ihn die Mitgliederbefragung zur damaligen großen Koalition beeindruckte. Für ihn war seine Mitgliedschaft auch wichtig, um den Ort Oftersheim besser kennen zu lernen, und er ist heute einer der Aktivposten im Vorstand.
Bereits doppelt so lange, nämlich zehn Jahre, ist Jens Klement dabei. Er trat gegen den politischen Trend ein, die Umfragewerte der Partei waren auch damals schlecht. Ebenso lange ist Andreas Leiberich Mitglied. Er hat in dieser Zeit auf der SPD-Liste für den Gemeinderat kandidiert. Zu den 10-Jährigen zählt auch Mirjam Schäfer, die am Ehrungsabend verhindert war.
2003 trat Heidrun Pawletta in die SPD Oftersheim ein. Sie war Gemeinderatskandidatin, singt weiterhin aktiv im evangelischen Kirchenchor und ist nicht nur im Ortsverein immer zur Stelle, wenn man sie braucht. Für dieses beständige Engagement dankt ihr die SPD besonders. Seit 20 Jahren ist Michael Burkart dabei. Er kandidierte für den Gemeinderat und war im Vorstand des Ortsvereins aktiv und verhalf den Oftersheimer Genossinnen und Genossen zu ihrer eigenen Homepage.
Ein Vierteljahrhundert ist Philipp Jörres dabei, der zur Winterfeier nicht kommen konnte, wie auch Patrick Fassot, dem der Dank für 30 Jahre Mitgliedschaft gilt. Beinahe schon biblische 45 Jahre in der Sozialdemokratie auf dem Buckel hat Rainer Ruland, früher der musikalische und in vielen Dingen auch organisatorische Kopf der Oftersheimer SPD. Von 2004 bis 2009 saß er für die SPD im Oftersheimer Gemeinderat, war stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender und konzentriert sich mittlerweile auf seine Aufgaben in der evangelischen Kirchengemeinde.
Auch wenn er eine Woche zuvor noch aktiv bei der Dünenpflege der SPD mithalf, konnte Theo Reinhard auf der Winterfeier seine Urkunde für 45 Jahre Mitgliedschaft nicht selbst entgegennehmen. Dagegen feierte der sehr bekannte Lokalpolitiker Janfried Patzschke an diesem Abend seinen 45. SPD-Geburtstag. Er ist einer der herausragenden politischen Gestalten der letzten Jahrzehnte in Oftersheim. Immer noch aktiver Kreisrat, war er über drei Jahrzehnte eine gewichtige Stimme im Gemeinderat, lange auch als Fraktionssprecher und dann auch als stellvertretender Bürgermeister. Er war lange im Kreisvorstand der SPD Rhein-Neckar, ist bis heute Mitglied im Ortsvereinsvorstand und seine Meinung und sein unglaubliches Wissen sind eigentlich unverzichtbar. Der dank der Oftersheimer SPD gilt allen Geehrten.
Nach dem offiziellen Teil wurde gut gegessen und getrunken, Charly Weibels Texten zugehört und so manche Anekdote aus früheren Zeiten ausgetauscht. Die SPD kann nämlich nicht nur diskutieren und streiten, sie kann auch gemeinsam feiern.
 Ingo Staudt

19.02.2018 in Ortsverein

SPD Winderfeier und Jahreshauptversammlung

 

Zur traditionellen Winterfeier lädt die SPD Oftersheim ihre Mitglieder am Freitag, 23. Februar ein. Der Ortsverein kommt bei der in der Vergangenheit stets gut besuchten Veranstaltung um 18 Uhr im Bürgersaal in der Eichendorffstraße 2 zusammen. Musikalisch wird Charly Weibel mit Klängen aus der Kurpfalz unterhalten. Für Essen und Getränke ist gesorgt und viele Mitglieder haben schon Beiträge für das Salatbuffet zugesagt. Den Mittelpunkt des Abends werden die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder bilden. Landtagsabgeordneter Daniel Born wird die Ehrung vornehmen. Die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Neza Yildirim wird auch mitfeiern. Wie in der Vergangenheit sind die Familien und Freunde der Ortsvereinsmitglieder herzlich mit eingeladen.

Am Montag, den 26. Februar, sind die Parteimitglieder zur Jahreshauptversammlung des Ortsvereins eingeladen. Sie beginnt um 18 Uhr ebenfalls im Bürgersaal. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte des Kassierers sowie die Rechenschaftsberichte aus dem Vorstand, der Gemeinderatsfraktion und den Arbeitsgruppen. Es folgen nach der Aussprache die Entlastung des Vorstands und des Kassierers. Im Anschluss werden die anwesenden Mitglieder eine Stellungnahme und Positionierung des Ortsvereins über die Verhandlungsergebnisse zur Großen Koalition beschließen.

30.01.2018 in Ortsverein

Politischer Jahresanfang der SPD

 

Turbulente Zeiten nicht nur, aber vor allem auch für die Sozialdemokraten in Oftersheim kann man ohne weiteres konstatieren, erst recht nach dem knappen Abstimmungsergebnis auf dem Bundesparteitag in Bonn. Sehr gut besetzt war denn auch das Fraktionszimmer der Oftersheimer Genossen, stand doch die Aussprache zu eben diesem Ergebnis an. Um es vorweg zu nehmen, auch der Ortsverein Oftersheim war sich an diesem Abend nicht einig, ob eine Neuauflage der großen Koalition, oder besser die Verhandlungen darüber, der Partei schaden oder nicht.

Der Vorsitzende Andreas Heisel plädierte dafür, doch erst einmal das Ergebnis der Verhandlungen abzuwarten, bevor man zu einem Urteil kommt. Aber auch am Tisch gab es die Meinung, dass das Ergebnis der Bundestagswahl darauf hindeute, dass die SPD eben abgewählt worden ist und dieses Ergebnis auch anerkennen sollte. Als Ergebnis der lebhaften und kontrovers geführten Debatte kam heraus, dass es zeitnah nach Abschluss der Verhandlungen in Berlin eine Jahreshauptversammlung geben wird, mit diesem Thema als Schwerpunkt.

Trotzdem ist die SPD stolz darauf, dass sowohl die Diskussion offen geführt wird, als auch auf die Tatsache, dass die Mitglieder abstimmen dürfen, ein Beweis für gelebte Demokratie in der Partei. Erfreulich war im Anschluss der Kassenbericht des Oftersheimer Kassiers Hartmut Michel, der trotz des teuren Bundestagswahlkampfes einen Überschuss für das Jahr 2017 ausweisen konnte. Jürgen Deininger in seiner Funktion als Kassenprüfer bestätigte eine exakte Kassenführung, so dass Hartmut Michel einstimmig entlastet wurde. Etwas unpolitischer sind die Vorbereitungen der winterlichen Aktivitäten der Oftersheimer SPD. Da wäre zum einen die Winterfeier am 23. Februar, mit der Ehrung von vielen langjährigen Genossinnen und Genossen und mit einem ausgewählten musikalischen und kulinarischen Programm und in persönlicherer und gemütlicherer Atmosphäre.

Ein richtiger Arbeitseinsatz steht am 17. Februar auf dem Programm. Unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Werner Kerschgens wird wieder die Düne von invasiven Pflanzen und anderen Dingen befreit, die dort nicht hingehören

Noch erfreulicher als die Aussicht auf kommende Großtaten ist die Tatsache, dass sehr viele Oftersheimer Genossinnen und Genossen Väter oder Mütter geworden sind es demnächst werden. Ob sich die Errichtung eines parteieigenen Hortes allerdings wirklich lohnt, sei einmal dahingestellt... Sehr schön ist auf jeden Fall die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die auch ein Zeichen dafür ist, dass auch sehr viele junge Menschen wieder mitmachen und etwas bewegen wollen, auch in der ältesten Partei Deutschlands.

22.01.2018 in Ortsverein

Vorstandsitzung 22. Januar

 

Liebe Oftersheimer Parteifreunde,

zur heutigen Vorstandssitzung am Montag, den 22. Januar, lade ich Euch im Namen des Ortsvereinsvorstandes herzlich ein. Wir treffen uns um 19.30 Uhr im Fraktionszimmer in der Eichendorffstraße 2.
Wir werden im Ortsverein die angekündigte Mitgliederbefragung zu den kommenden Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen im Rahmen einer Mitgliederversammlung parteiöffentlich diskutieren. Selbst wenn es heute noch zu früh sein sollte, den Termin festzulegen, werden wir in die Diskussion einsteigen. Das soll natürlich nicht nur im Kreis von Mandatsträgerinnen und Vorstandsmitgliedern beginnen. Deswegen bitten wir ausdrücklich unsere Mitglieder, heute mit dabei zu sein.
Wir freuen uns über Eure Teilnahme.

11.01.2018 in Ortsverein

SPD Oftersheim zum Umbau des Oftersheimer Bahnhofs

 

Die Arbeiten am Oftersheimer Bahnhof haben begonnen und sollen mit einem Fahrstuhl endlich den Zugang zu beiden Fahrtrichtungen auch für Menschen mit Gehbehinderung, schwerem Gepäck oder Kinderwagen ermöglichen. Dass moderne Technik auch hier endlich Einzug hält und Oftersheim einen Bahnhof bekommt, wie er woanders schon längst existiert, ist eine schöne Sache, findet der Vorstand der SPD Oftersheim. Umso unverständlicher ist es, dass die Rampe, die ortsseitig zum Fahrstuhl führt, so steil bleiben soll, wie sie es in den vergangenen Jahrzehnten war. Ein einfacher Zugang zum künftig generalüberholten Bahnhof bleibt für alle, die nicht aus der Richtung Nord-West zu Zug wollen, ein frommer Wunsch. Ortsvereinsvorsitzender Andreas Heisel beschreibt den aktuellen Zustand so: „Die Schneefälle im Dezember haben mal wieder gezeigt, dass der abschüssige Weg zu steil ist, um selbst als normaler Fußgänger sicher hinauf oder herab zu kommen.“ Da kann man zwar noch auf die seitlichen Treppenstufen ausweichen. Aber einen Kinderwagen hat man dann besser nicht dabei oder ist mit dem Rollstuhl unterwegs. „Eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde verhält sich anders“, so Andreas Heisel. Statt auf das Ping-Pong-Spiel mit der Bahn zu setzen, wer denn nun den Schwarzen Peter der Finanzierung eines weniger steilen Zugangs erhält, soll die Gemeindeverwaltung endlich selber aktiv werden. SPD-Kreisrat Janfried Patzschke fordert deswegen auch: „Jetzt, mit dem Beginn der Umbauarbeiten am Bahnhof, ist für Oftersheim der richtige Zeitpunkt, sich darum zu kümmern und die nötige Planung und den Rampenumbau selbst in die Hand zu nehmen.“ Einhellige Meinung des SPD-Vorstandes ist: Warum bis auf den Sankt-Nimmerleins-Tag warten? Jetzt soll endlich dieses Problem angepackt werden. Eine finanziell ungebührliche Belastung der Gemeinde ist dadurch in keinem Fall zu erwarten.

Unsere Bundestagskandidatin Neza

www.neza-yildirim.de

Unser Landtagsabgeordneter Daniel Born

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