Wildschweine schädigen nicht den Wald

Veröffentlicht am 06.01.2009 in Fraktion

SPD-Fraktion berichtet aus der Gemeinderats-Sitzung

Jahr für Jahr im Dezember liegt die Jahresplanung über den Oftersheimer Wald auf dem Ratstisch. Galt der Rohstoff Holz früher als eine renditeträchtige, langfristige Kapital-Anlage, sind heute nur noch geringe Erträge zu erzielen. Das weiß der Gemeinderat sehr wohl. Heute ist der Oftersheimer Wald aber dennoch wichtig. Sein Boden filtert das Regenwasser, das zu wertvollem Grund- und Trinkwasser gespeichert wird. Der Bevölkerung dient er als Naherholungsgebiet.

Die Gemeinderäte Werner Kerschgens und Peter Wierer erkundigten sich über die aktuellen Preise auf dem Holzmarkt, über die Förderung des Mischwalds und wollten wissen, in wie weit die Wildschwein-Rotten – so ist seit Monaten in der Presse zu lesen – auch Schäden im Oftersheimer Wald anrichten. Wie alle Jahre stellte sich zu diesem Tagespunkt der Waldexperte, Förster Gerd Volkland, gern zur Verfügung und gab Rede und Antwort.

Forstamtsrat Gerd Volkland erteilte zur Überraschung der Zuhörer im Ratssaal gar keine so schlechte Auskunft über das Schwarzwild. „Das Wühlen und Umpflügen richtet keinen so gravierender Schaden in unserem Wald an. Die Wildschweine lüften den Waldboden und vertilgen Schädlinge. Auch die kleinen Kiefern-Setzlinge sind nicht in Gefahr!“.

In den nächsten Wochen wird die traditionelle Waldbegehung des Gemeinderats stattfinden. Aktuelle ökologische Themen, wie die Schädigung der Bäume durch die Mistel, der Stand des Grundwasser-Spiegels, die Entwicklung des Sandrasens und das Weiden der Schafe und Ziegen in den vier Naturschutzgebieten sowie die Widerstandsfähigkeit der Schwarzkiefer werden zur Sprache kommen. Weitere Berichte siehe www.SPD-Oftersheim.de/

Peter Wierer

 

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