Vorstandssitzung der SPD – Oftersheim

Veröffentlicht am 07.03.2007 in Ortsverein

Familienpolitik wurde ausführlich diskutiert

Der Oftersheimer Ortsvereinsvorsitzende Jens Rüttinger begrüßte die Vorstands-mitglieder im noch relativ neuen Verwaltungsgebäude in der Eichendorffstraße. In dieser Vorstandssitzung wurde einmal mehr deutlich, wie bundespolitische Themen ganz konkrete Folgen vor Ort haben können oder wie sich die Diskussionen der " großen" Politik in den Oftersheimer Gegebenheiten wiederfinden.
Schließlich ging es um die Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder in Oftersheim, und viele der Vorstandsmitglieder konnten erfahren, dass es in ihrem Ort gar nicht so einfach ist, Familie und Beruf unter den berühmten Hut zu bringen. Immerhin gibt es in Oftersheim vier Kindergärten, von denen drei in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde stehen, ( " Peter -Gieser"- Kindergarten, " Martin -Luther - Haus" und " Kindertagesstätte Fohlenweide" ) sowie den " Sankt Kilian" - Kindergarten in katholischer Trägerschaft. Diese verschiedenen Einrichtungen differieren sowohl hinsichtlich der Anzahl der Gruppen als auch in ihrem Betreuungsangebot.
Neben den so genannten " Regelgruppen" mit morgendlicher Öffnung von 8.00 Uhr bis 12.30 oder 13.00 Uhr, die dann wieder nachmittags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr geöffnet haben, gibt es zahlreiche Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten. Auf einen Kindergartenplatz hat man seit geraumer Zeit einen Rechtsanspruch (ab 3 Jahre), schwieriger ist die Situation für die unter 3 - jährigen , besser gesagt es gibt nicht sehr viele Krippenplätze.
In der Kindertagesstätte an der Fohlenweide werden Kinder ab dem 33. Lebensmonat angenommen , was auch im Kinderegarten " Sankt Kilian " und im Martin - Luther - Haus möglich ist. In den altersgemischten Gruppen des " Peter - Gieser "- Kindergartens können Kinder ab 2 Jahren betreut werden, jedoch sind nur 8 Plätze verfügbar. Für die noch kleineren Kinder wäre man in Oftersheim entweder auf Großeltern oder auf Tagesmütter angewiesen, eine offizielle , gemeindlich oder kirchlich organisierte Betreuungamöglichkeit gibt es noch nicht.
Abgesehen von dem akademischen Streit , ob junge Mütter schnellstmöglich in den Beruf zurück oder bei ihrem Kind bleiben sollten; so sollte doch zumindest die Möglichkeit gegeben sein, das Kind in sichere Obhut zu geben. Die Möglichkeit, bei dem Kind zu bleiben, steht immer noch in der Entscheidungsfreihei der Familie, aber ohne entsprechendes Angebot geht auch die Wahlfreiheit verloren oder entsteht erst gar nicht.
Da andere europäische Staaten mit der frühkindlichen Erziehung sehr gute Erfahrungen gemacht haben, gilt es nun den deutschen Familien ein gleichwertiges Angebot zu machen, ohne irgend jemanden als " Schlechte" Eltern zu diffamieren, weil die Familie ihr Kind auf ihre Art und Weise aufwachsen lassen möchte. Das große Problem bei der Sache ergibt sich wie meistens auf dem Gebiet der Finanzen, denn die Kommunen alleine können diese Erweiterung ganz bestimmt nicht stemmen.
Noch lange nach dem offiziellen Ende der Vorstandssitzung wurde dieses " heiße" politische Eisen diskutiert, denn zumindest die Diskussion ist ja bundesweit in vollem Gange.

Ingo Staudt

 

Unser Landtagsabgeordneter Daniel Born

Unser Team für Oftersheim

  • Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft
  • Bürgerumfrage zum Bedarf an altersgerechtem Wohnen
  • Beitragsfreie Kinderbetreuung
  • flexible Betreuungszeiten in allen Kindergärten, unter Beibehaltung der Betreuungsqualität Ganztagsgrundschulen
  • Vorlage eines aktuellen Umweltberichts
  • Förderprogramm für den lokalen Handel
  • Barrierefreiheit am Bahnhof, an den Bushaltestellen und allen Kreuzungsübergängen
  • Tempo 30 im ganzen Ort und zügige Sanierung der Straßen
  • Stellplätze für Mietfahrräder am Bahnhof und Rathaus
  • Renaturierung des Rod&Gun-Platzes

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Unsere Bundestagskandidatin Neza

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