Zu einer turnusgemäßen Vorstandssitzung trafen sich die Oftersheimer Sozialdemokraten in ihrem Fraktionszimmer. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Jens Rüttinger erging das Wort an Kreisrat Janfried Patzschke, der vom Kreisparteitag berichtete. Noch immer ist das Wahlergebnis der Bundestagswahl nicht verarbeitet und wird heftig diskutiert bzw. zunächst einmal analysiert.
Auch bei einem Treffen der Vorsitzenden der umliegenden Ortsvereine war die Wahl natürlich ein Thema, es ging aber auch um Themen wie Kinderbetreuung. Hier wird diskutiert, das bisherige System einem „Württembergischen Modell“ anzugleichen, was aber bei den Oftersheimer Sozialdemokraten auf keine Zustimmung stößt. Es wird befürchtet, dass es zu unverhältnismäßig hohen Elternbeiträgen für einzelne Familien kommt.
Um bei weiteren Veranstaltungen wie der anstehenden Winterfeier den kleinen aktiven Personenkreis zu entlasten, wird der Vorstand neu organisiert und aufgestellt. Es gibt jetzt namentlich benannte Mitglieder des Vorstandes für ganz bestimmte und definierte Aufgabenbereiche wie zum Beispiel das Organisieren von Infoständen, die Durchführung von politischen Veranstaltungen, die Pflege der Plakatständer und einiges mehr.
Zum Ende der Veranstaltung wurde noch festgelegt, dass die Wahl des oder der neuen Vorsitzenden der Landespartei am 20. November abgehalten wird, und zwar in der Mannheimer Straße 59, voraussichtlich ab 18.00 abends. Einhellig begrüßt wurde vom Vorstand, dass die Gemeinderatsfraktion geschlossen gegen die Schließung der Wildgehege gestimmt hatte und sich somit an das eigene Wahlprogramm erinnert hat. Dieses emotional aufgeladene Thema wird auch die SPD weiter beschäftigen.
Ingo Staudt