„Tour de Ofdasche“

Veröffentlicht am 01.05.2008 in Ortsverein

SPD-Raderkundung durch Oftersheim

Ein strahlender Frühlingstag, eine große Anzahl Radfahrer und viele Informationen für die Bürger der Gemeinde Oftersheim, das war die Ausgangslage für die "Tour de Ofdasche", die der SPD -Ortsverein regelmäßig veranstaltet. Zahlreiche Radler jeden Alters hatten sich vor dem Rathaus eingefunden, wo der Ortsvereinsvorsitzende Jens Rüttinger die Teilnehmer begrüßte und die Gemeinderäte gleich ihre ersten Informationen an den Mann oder die Frau bringen konnten. Der Rathausplatz wurde durch Baumpflanzungen attraktiver gestaltet, das Pflaster im Kreuzungsbereich wird erneuert und die Maibaumaufstellung steht unmittelbar bevor, die Boten des Frühlings werden auch außerhalb von Wetterphänomenen deutlicher.

Nach dieser Einleitung ging es weiter an die neue Unterführung in der Hildastraße, denn der Schwerpunkt der Radtour sollte im Neubaugebiet Nordwest liegen. Auch Vertreter der neugegründeten Interessengemeinschaft des Baugebietes waren dabei, als der Fraktionsvorsitzende Gerhard Wenner erläuterte, dass es wohl Probleme mit motorisierten Mofas gäbe, die zu schnell durch die Unterführung fahren. Ein Bürger gab den Tip bei der Fahrt durch die Unterführung durch klingeln im Kurvenbereich auf sich aufmerksam zu machen, um so zur eigenen und zur Sicherheit anderer beizutragen. Des weiteren ging dann Gerhard Wenner auf zukünftige Planungen hinsichtlich des Geländes an der ehemaligen Schreinerei Wilhelm ein. Hier sollen vielleicht einmal das Rote Kreuz und die Feuerwehr Oftersheim ihr neues zuhause finden, ebenso könnte in der Zukunft Bedarf für eine weitere Kinderbetreuungseinrichtung gegeben sein.

Nach diesen Ausführungen ging es weiter auf die andere Seite der Unterführung, genauer gesagt an die Gleise bei der Brücke, die offenbar unvorsichtigerweise von nicht gerade bewegungsfreudigen Mitmenschen just an dieser Stelle öfters überquert werden. Gerade für Kinder, die dieses Verhalten nachahmen, eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn zwischen Hecke und dem Ende der Lärmschutzwand gibt es eine kleine Lücke, die allerdings durch eine Erweiterung der Hecke leicht zu schließen wäre. Die anwesenden SPD-Gemeinderäte nahmen die Anregung auf.

Gebührend bestaunt wurde auch der neue Bolzplatz mit zwei stabilen Toren, der sehr gut angenommen wird , allerdings wurde festgestellt, dass es in der Nähe des Platzes keinen Abfalleimer gibt. Ein weiteres Problem ist die Hinterlassenschaft der Hunde, bestimmt kein spezifisches Problem in Oftersheim, aber ein Ärgernis, wenn man bedenkt, dass etwa 50 Meter weiter das freie Feld beginnt...

Vom Bolzplatz ging es weiter zum Kindergarten der Lebenshilfe, dessen Baufortschritte sehr beachtlich sind. Ein sehr gelungener Kindergarten, der bereits im September bezugsfertig sein soll und dessen vier integrative Gruppen ( behinderte und nicht behinderte Kinder ) bereits vor der Eröffnung ausgebucht sind. Spezielle farbliche Markierungen im rückwärtigen Bereich dienen übrigens der besseren Erkennbarkeit von Gruppenräumen für behinderte Kinder. Ebenfalls bietet der Kindergarten die Möglichkeit, zusätzliche Krippenplätze zu errichten, denn der Bedarf, der durch die vielen zugezogenen Familien des Neubaugebietes entsteht, wächst ständig und ist noch kaum abzusehen.

Die letzte Station in Oftersheim Nord-West war die "alte" Unterführung. Es wurde über Sinn und Unsinn eines Zebrastreifens diskutiert, wobei man im Neubaugebiet eigentlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern zu beachten hat. Das Problem liegt wie öfters in dem Wort " eigentlich", denn nicht alle halten sich offenbar daran. Es war klar ,dass es im Neubaugebiet sehr viele Kinder geben würde, die sicher zum Kindergarten, zur Schule oder auch zum Spielplatz kommen sollen. Das Verbesserungen der Sicherheit notwendig sind, darüber herrschte Einigkeit unter den Teilnehmern. Ein Zebrastreifen wird als absolut notwendig angesehen.

Danach ging es in den Ortskern beziehungsweise in ein Gebiet, dass vor etwa 40 Jahren ebenfalls ein Neubaugebiet war, nämlich zum neugestalteten Kindergarten an der Gartenstraße. Sehr viele neue Spielgeräte und eine kindergerechte Gestaltung der Anlage zeugen vom Willen der Gemeinde, gerade für die jüngsten Bürger alles zu tun, was in ihrer Macht steht. Das direkt an den Spielplatz angrenzende Gelände des Peter- Gießer- Kindergartens ist erweitert worden, um zusätzlichen Raum im Aussenbereich und für die Erweiterung des Krippenangebots zur Verfügung zu stellen, denn Kindergarten- und Kinderkrippenplätze sind mit das schönste, was eine lebendige Gemeinde zur Verfügung stellen kann oder bald auch muss...

In der Karlstraße berichtete ein Bürger von der Missachtung der „Anlieger frei“-Kennzeichnung. Sehr viele Autofahrer fuhren auch während der Radtour durch die Karlstraße aus Richtung Heidelberger Straße „ohne ein Anliegen“ zu haben. Sie nutzten die enge Straße zur Abkürzung in die Mozartstraße. Es soll nun geprüft werden, wie man diesen Verkehrsverstoss verhindern kann. Nach dieser Station war es schon Nachmittag geworden und man merkte einmal wieder, wie schnell doch Zeit vergehen kann. Der Ortsvereinsvorsitzende Jens Rüttinger bedankte sich bei den Teilnehmern für die lehrreiche, aber doch auch unterhaltsame " Tour de Ofdasche" , die natürlich weiterhin im Programm der Oftersheimer SPD bleibt, denn es gibt immer etwas neues zu erfahren oder zu entdecken, sowohl für die "Neubürger" als auch für die " Alteingesessenen", die in der Gemeinde Oftersheim leben.

Ingo Staudt

 

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