SPD-Fraktion berichtet aus der Gemeinderats-Sitzung
SPD-Fraktion berichtet aus der Gemeinderats-Sitzung
Mit Kohle, Öl und Gas wird die größte Strom-Menge in Deutschland erzeugt. Die Welt-Vorräte gehen langsam zur Neige. 17 Atom-Kraftwerke sollen aufgrund ihrer ungeheuren Gefährlichkeit bald keinen Strom mehr produzieren. Die Bundesregierung fördert deshalb die Öko-Strom-Erzeugung z.B. durch Sonne und Wind in umfangreichen Energie-Forschungsprojekten. Solaranlagen erzeugen Warmwasser durch Sonnen-Bestrahlung und Strom mittels sogenannter Photovoltaik-Anlagen. Die erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne werden nicht knapp wie Kohle und Öl, sie sind sauber und ökologisch wertvoll. Dagegen stellen Kohle-Kraftwerke große Dreckschleudern dar, die mit Unmengen an Kohlendioxid die Luft verpesten und für das gefährliche Treibhaus-Klima verantwortlich sind, das schreckliche Naturkatastrophen verursacht.
Fraktions-Vorsitzender Gerhard Wenner erklärte, dass die SPD damit einverstanden sei, den geeigneten südwestlichen Teil des Rathaus-Daches für eine Photovoltaik-Anlage an eine Bürgergemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Gegen einen Dachnutzungs-Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren gibt es keine Einwendungen. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Gemeinderat Gerhard Wenner führte weiter aus, die SPD-Fraktion begrüße es, wenn ein solches Projekt zustande käme. Schließlich könnte eine so umweltfreundliche Anlage auf der Basis der Sonnen-Energie gebaut und betrieben werden. Auch wenn es nur ein kleiner Beitrag ist, den Anteil der Stromversorgung durch erneuerbare Energien zu erhöhen, wäre dies wünschenswert. Weiter betonte Gerhard Wenner: „In Anbetracht der Situation der Endlichkeit fossiler Brennstoffe, in Anbetracht der Erderwärmung durch den hohen Ausstoß von Kohlendioxid und in Anbetracht der bestehenden Reduzierung von Atom-Kraftwerken, sollte die Gemeinde beispielgebend das Rathausdach für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung stellen.“
Peter Wierer