SPD Oftersheim informiert sich über Mehrgenerationenwohnen in Brühl

Veröffentlicht am 15.06.2018 in Ortsverein

Der Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck will gar nicht verbergen, wie zufrieden er ist, als er in seiner Hufeisengemeinde Besuchern der Oftersheimer SPD das kürzlich eröffnete Mehrgenerationenprojekt vorstellt: „Vor fast 25 Jahren hat die Gemeinde angefangen, nach und nach die nötigen Grundstücke aufzukaufen.“ Was dabei entstanden ist, kann sich sehen lassen. Denn die 41 Wohnungen für Senioren machen zusammen mit den neun Wohnungen für Familien nicht nur optisch etwas her.

Die Bewohner profitieren neben der zentralen Lage zwischen katholischer Kirche und Rathaus auch von einer Tagespflegestation im Gebäudeensemble. Gazmend Widmaier, Geschäftsführer des verantwortlichen Pflegedienstes Triebskorn, weiß, dass die Nachfrage groß ist: „Alle Wohnungen sind belegt und wir haben jetzt schon eine Warteliste von 18 Familien.“ Dass sich die Senioren in das Pflegeangebot jederzeit einkaufen können, ist Teil des Konzepts für betreutes Wohnen, das die Gemeinde bei der Planung festgeschrieben hat.

Im Brühler Ortsteil Rohrhof gab es schon eine Einrichtung für betreutes Wohnen mit 46 Einheiten. Die Frage der Oftersheimer SPD, warum Brühl zusätzlich das Projekt in der Ortsmitte begonnen hat, kann Ralf Gök gut verstehen. Er berichtet, was den Gemeinderat bewog, mit zwei Einrichtungen auf den demographischen Wandel zu reagieren: „Wir haben vor 15 Jahren eine Umfrage bei unseren Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt und wollten wissen, ob sie Bedarf für betreutes Wohnen im Alter haben. Da kamen schnell 300 Rückmeldungen zusammen. Uns wurde klar: Nur ein Projekt in Rohrhof reicht nicht aus.“

Die Leiterin der Tagespflege Karin Lieb beschreibt das Angebot in den großzügigen, hellen und barrierefreien Gemeinschaftsräumen der Tageseinrichtung so: „Wir bieten Frühstück und warmes Mittagessen aus eigener Küche. Dazu gibt es Spiele, Sitzgymnastik oder gemeinsame Geburtstagsfeiern.“ Bei schönem Wetter kann der Grill ausgeliehen werden, der Innenhof lädt zum Sitzen in der Sonne ein. Das dürfte nach Ansicht von Gazmed Widmaier ein weiterer Grund sein, warum die Bewohner sehr schnell eine Gemeinschaft gebildet haben. Auch wenn das Betreuungsangebot des Pflegedienstes um 16 Uhr endet, ist bis gegen 21 Uhr immer jemand im Haus, versichert er.

Für den Oftersheimer Gemeinderat Werner Kerschgens und Kreisrat Janfried Patzschke bleibt noch zu klären, wie die das Projekt finanziert wurde. „Das hat die Gemeinde nichts gekostet“, sagt Ralf Göck. Die Firma FWD in Dossenheim hat etwa 15 Millionen Euro investiert, dabei die Nutzungsvorgaben des Gemeinderats berücksichtigt und die Wohnungen an Privatpersonen verkauft. Die Bewohner wohnen zur Miete, wenn sie nicht selbst die Wohnungsbesitzer sind.

Für Oftersheim, findet der SPD-Vorsitzende Andreas Heisel, scheint eine Bürgerbefragung der richtige Weg, um den Bedarf abschätzen zu können. Wie das Brühler Beispiel zeigt, könne ein modernes Konzept der Tagespflege helfen, sich im Alter nicht alleine zu fühlen und zugleich in der Mitte des Ortes zu wohnen.

 

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