Nicht nur, aber eben auch wegen der immens hohen Flüchtlingszahlen besuchte der Ortsverein der Oftersheimer Sozialdemokraten den hiesigen Ortsverein des Roten Kreuzes, um aus erster Hand einen Einblick in die aktuellen Aufgaben des DRK zu erhalten.
Nicht nur, aber eben auch wegen der immens hohen Flüchtlingszahlen besuchte der Ortsverein der Oftersheimer Sozialdemokraten den hiesigen Ortsverein des Roten Kreuzes, um aus erster Hand einen Einblick in die aktuellen Aufgaben des DRK zu erhalten.
Nicht nur, aber eben auch wegen der immens hohen Flüchtlingszahlen besuchte der Ortsverein der Oftersheimer Sozialdemokraten den hiesigen Ortsverein des Roten Kreuzes, um aus erster Hand einen Einblick in die aktuellen Aufgaben des DRK zu erhalten. Nach der Begrüßung durch den Vorstand Hans Dilger folgte eine Präsentation, der den Genossen die Organisation, die Aufgaben und die zur Verfügung stehenden Mittel des Roten Kreuzes in Oftersheim veranschaulichten. So ist das Rote Kreuz in die Bereiche Bereitschaft, Sozialabteilung und die Nachwuchsabteilung JRK aufgeteilt. Am bekanntesten, weil von der Präsenz her am offensichtlichsten, ist der Bereitschaftsdienst. Sie stellen die Rettungskräfte beim Waldfest, dem Tag des Waldes, Ortsmittefest, aber auch zum Beispiel den Sanitätsdienst bei Fußballspielen. Ein weiteres Element ist der Katastrophenschutz, der mit umliegenden Ortsvereinen gemeinsam gewährleistet wird. Von der eventuell notwendigen Suche mit Rettungshunden über eine enge Kooperation mit der Feuerwehr bis zur Aus-und Weiterbildung der eigenen Freiwilligen reicht das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Sämtliche Tätigkeiten werden auf freiwilliger Basis erbracht, und es kommen in einem Jahr fast 14000 Arbeitsstunden zusammen. Das entspricht etwa 7 Vollzeitarbeitsstellen, die hier jedes Jahr ehrenamtlich geleistet werden. Die Sozialabteilung wiederum ist nicht nur für die Kleiderkammer zuständig, sondern betreut auch die Weihnachtsfeier der Senioren, übernimmt den Transport von nicht mehr mobilen Personen und in sehr großer Anzahl ist man beim Blutspenden vor Ort. Beim DRK in Oftersheim ist einiges an wichtigem Material eingelagert. Neben den vier verschiedenen Fahrzeugen, die einsatzbereit gehalten werden müssen, gibt es zum Beispiel Zelte, Betten, Decken, Möglichkeiten der Nahrungsmittelversorgung und einiges mehr, was für den Notfall bereit steht. Hinzu gekommen ist als große Aufgabe die Betreuung der Flüchtlinge, was auch die Genossen sehr interessierte. Es sind für Ausnahmesituationen in Oftersheim genügend Ressourcen vorhanden, versicherten die Mitarbeiter des DRK Oftersheim, aber die Erstbetreuung in Mannheim , die Organisation von Helfern und allgemein die Versorgung der Asylbewerber werde in Zukunft einiges an Kraft kosten. Zum Zeitpunkt des Besuches waren seit etwa Mitte September bereits 800 Arbeitsstunden geleistet worden, vorwiegend in Mannheim als großer Sammelstelle. Als politische Partei mit Gemeinderatsmitgliedern wollten die Sozialdemokraten auch wissen, ob es aktuell Probleme gebe. Bei der Führung durch die Örtlichkeiten bemerkten die Genossen, dass die Lagerräume viel zu feucht sind (bei entsprechender Witterung), die Fahrzeuge nur sehr schwer aus den zu engen Ein- und Ausfahrten kommen und die Umkleide- und Hygieneräume saniert gehören. Auf etwa 600 Quadratmetern Fläche fühlen sich die etwa 25 vollausgebildeten Einsatzkräfte und ihre fast 75 Hilfskräfte nicht unwohl , aber die Oftersheimer SPD hatte den Eindruck, das relativ dringend etwas geschehen muss. Für die SPD-Fraktion sprach Jens Rüttinger aus, wie er die Situation in diesen Räumlichkeiten sieht: „Bevor eine ebenfalls kostspielige Sanierung ins Auge gefasst wird, sollt genau hingeschaut werden, ob das DRK nicht in einem neu gebautem Rettungszentrum deutlich besser untergebracht ist.“ Vieles erscheine nicht mehr zeitgemäß. „Wir werden Das DRK in Zukunft noch mehr brauchen als das heute bereits der Fall ist“, so Rüttinger. Die SPD Oftersheim bedankt sich bei den Mitarbeitern des Roten Kreuzes für die sehr ausführlichen Informationen und wird auf der politischen Ebene alles versuchen, die Arbeit dieser so wichtigen Institution so gut wie möglich zu unterstützen. Ingo Staudt