Ausgestattet mit nicht motorisierten Zweirädern und einem großem roten Schuh machte sich der Ortsverein der Sozialdemokratie aus Oftersheim mit einigen Mitbürgern " auf die Socken", um einige kommunal bedeutende Punkte abzufahren.
Ausgestattet mit nicht motorisierten Zweirädern und einem großem roten Schuh machte sich der Ortsverein der Sozialdemokratie aus Oftersheim mit einigen Mitbürgern " auf die Socken", um einige kommunal bedeutende Punkte abzufahren.
Nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Jens Rüttinger ging es bei schwül-wolkigem Wetter am Rathaus los. Als erste Station ging es die Eichendorffstraße entlang zum noch nicht eröffneten Kreisel, bei dem Baufortschritte offensichtlich waren, die Sperrung der Ausfahrt Mitte sollte bald aufgehoben werden können. Einigen Radlern kam allerdings der Radius des Kreisels etwas eng vor, wenn da Gelenkbusse durch müssen oder die Gigaliner doch noch genehmigt werden..., aber es ist ja so berechnet und wird schon klappen.
Sogar samstags gearbeitet wurde am neuen Supermarkt gleich am Ortseingang. Der Vollsortimenter von "Edeka" ist eine wichtige Bereicherung der Einkaufsmöglichkeiten vor Ort; noch nicht geklärt ist, was mir den Flächen zwischen Markt und Bahnlinie geschehen soll. Bei der Fahrt zur nächsten Station ließen es sich die Radler nicht nehmen, den Kreisel einmal zu umrunden, ob es allerdings die Premierenumrundung war, ließ sich nicht feststellen. Gar nicht weit entfernt und bald mit Zugang zum Einkaufsmarkt sind die teils gemeindeeigenen Hochbauten in der Nansenstraße. Die Gebäude kommen so langsam in die Jahre und mit dem Alter steigt auch der Sanierungsbedarf, sogar von außen war zu sehen, dass die Balkone dringend repariert werden müssen. Eine Generalsanierung ist natürlich teuer, aber wenn eine energetische Sanierung ohnehin ansteht, wäre sie eine Überlegung wert. Die gemeindeeigenen Häuser und vermieteten Wohnungen stellen einen beträchtlichen Anlagewert dar, auch wenn sie zwischendurch Geld kosten...
Die nächste Station der " Tour de Ofdasche" führte auf den Friedhof. Hier hat sich in letzter Zeit einiges getan, und diese Veränderungen werden sehr gut angenommen. Der "Garten der Erinnerung", der von einer Genossenschaft über die ganze Dauer der Belegung gepflegt wird, machte einen sehr guten Eindruck, auch befinden sich schon einige Begräbnisstätten dort. Die Zeiten ändern sich, und mit ihnen auch die bevorzugten Bestattungsformen. Dem wird auf dem nach wie vor sehr ruhigen Oftersheimer Waldfriedhof Rechnung getragen und selbstverständlich ist auch die Oftersheimer SPD jederzeit für Anregungen der Bürger offen. Zum Sammeln dieser Anregungen oder auch Beschweren dient übrigens der mitgeführte rote Schuh, an ihm können die Einwohner Zettel anheften, auf dem Sie ihr Anliegen loswerden können. Nach dem Friedhof folgte ein kurzer Abstecher zu den Wildgehegen. Der sehr rührige Trägerverein muss nach einer Richtlinie die Zäune und wohl einige Pfosten am Rotwildgehege ersetzen, das sind ein paar hundert Meter Zaun... Ansonsten wird das Gelände nach wie vor von zahlreichen Kindergärten und Grundschulen aus Oftersheim und Umgebung genutzt. Der Erhalt der Gehege war also sehr sinnvoll, denn gerade unsere Jüngsten können im Wald und mit den Tieren sehr viel lernen.
Den Abschluss bildete ein Besuch des Gewerbeparks Hardtwald. Auch hier tut sich einiges, nahezu alle Grundstücke sind vergeben, an mehreren Stellen wurde gebaut. Neu aufgeteilt wurde das Gelände ganz hinten in Richtung Wald. Aus einem großen Grundstück wurden mehrere kleine gemacht, so dass auch der Wendehammer bei Belegung der kleineren Parzellen nach hinten verlegt werden muss. Ansonsten wurde von den Anwohnern deutlich gemacht, dass vom Gewerbegebiet keine Lärmbelästigung oder andere Unannehmlichkeiten ausgehen. Das Gebiet bereichert die Gemeinde Oftersheim, und nach anfänglich langsamen Fortschritten füllt es sich jetzt relativ schnell. Auch für Oftersheim steht das Rad der Zeit nicht still, aber in einer schnelllebigen Zeit ändert sich eben sehr viel in kurzen Zeiträumen. Einige dieser Änderungen vor Ort konnten die Teilnehmer der "Tour de Ofdasche" bestaunen, ein sehr informativer Ausflug war zu Ende.
Ingo Staudt