Ökotalk :„Das sieht schon wie in einem Western aus“

Veröffentlicht am 12.03.2019 in Arbeitsgemeinschaften

Die Dünenpfleger um Werner Kerschgens finden in diesem Jahr besonders viele Bodenläufer im Zaun – ab Ende März soll die wiederkehrende Schafherde sicher im Areal bleiben können.

In diesem Jahr meinte es das Wetter gut mit Werner Kerschgens und seinen Mitstreitern bei der Dünenpflege. Während es in der Vergangenheit schon mal in Strömen regnete oder frostig kalt war, fiel die Arbeit an der Friedenshöhe dieses Mal leichter. Die Resonanz auf den vorausgegangenen Aufruf zur Mithilfe war geringer als sonst: „Es haben schon mal mehr mitgeholfen,“ meint Werner Kerschgens. „Aber das macht nichts.“ Er selbst ist schon seit vielen Jahren dabei. Als Sprecher der Arbeitsgruppe Öko-Talk lokal der Oftersheimer SPD weiß er, wie sich die Aufgaben rund um die Trockenwiese an diesem traditionell letzten Samstag im Februar verändert haben. „Der Baum- und Buschbewuchs an der Seite ist zum Glück inzwischen vom NABU zurückgestutzt worden. Das drohte auf die Trockenwiese überzugreifen.“ Schnittholz aus früheren Pflegeaktion wurde zur Seite gelegt und konnte gegen Spende abgeholt werden, aber das fiel in den letzten Jahren gerne mal aus. „Kaum hatte ich das Angebot in der Zeitung veröffentlicht, wurde das Holz schon geklaut,“ stellt Kerschgens trocken fest. „Das Geld hat der Öko-Talk lokal immer an eine Oftersheimer Einrichtung oder einen Verein weitergegeben. Das fällt dann natürlich aus.“ Bürgermeister Jens Geis weiß den Einsatz zu schätzen. Als er vorbeischaute und sich für Gespräche Zeit nahm, waren noch lange nicht alle Mülltüten gefüllt, die später Bernd Hertlein abholte und entsorgte. Fleißig waren zuvor die Schafe, die bis zum vergangenen Herbst auf der Wiese weideten. Sie haben nicht nur das Gras kurzgehalten, sondern auch die Pflanzen weggefuttert, die sonst während der Pflegeaktion als Schutz des natürlichen Bewuchses mühsam ausgerissen wurden. Die Herde ist auch der Grund für die Umzäunung des Areals, wie Kerschgens einem vorbeikommenden Ehepaar erklären konnte. An diesem Zaun lag zuhauf auch die eigentliche Aufgabe des Tages: Weißer Fuchsschwanz hatte sich dort in Massen verhakt. Sobald die Schafe ab Ende März wieder dort Station machen, soll der elektrische Zaun funktionieren. Mit dem Gestrüpp ginge das nicht. Die harten und stacheligen Zweige hatten sich zu Kugeln zusammengerollt. „Wenn jetzt der Wind geht, dann sieht das hier aus wie in einem Western.“ Für die Teilnehmer ist dieser Bewuchs neu. Wundern tut er nicht, denn dieser Bodenläufer gedeiht auf sandigem, sonnigem und trockenem Boden besonders gut. Die stacheligen Pflanzen werden von den Tieren nicht gefressen, deshalb konnten sie sich im vorigen Sommer wohl so schnell ausbreiten. Das Fazit von Werner Kerschgens: „Am Ende waren sieben Erwachsene dabei und ein Kleinkind. Seit 23 Jahren gibt es die Pflegeaktion schon. Wir werden auch weiter hier zu tun haben. Da soll doch ein Stück Oftersheimer Natur erhalten bleiben.“

 

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