Klares Ja zur Integration von behinderten Kindern

Veröffentlicht am 16.08.2006 in Fraktion

Fraktion berichtet aus der Gemeinderats-Sitzung

Familien-Förderung und Familien-Freundlichkeit sind zentrale Ziele im Programm der Oftersheimer SPD zur Gemeinderatswahl 2004. Das Kompetenz-Team „Familienförderung“ hatte in seinen Wahl-Aussagen die Forderung deutlich gemacht, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verwirklichen und die Integration von behinderten Kindern in unseren Kindergärten durchzusetzen. Zur Realisierung dieser Ziele müssen alle vorhandenen Zuschuß-Möglichkeiten seitens des Bundes, des Landes und des Kreises ausgelotet werden, verlangt das Kompetenz-Team.

Seit Monaten sucht die „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Schwetzingen-Hockenheim“ einen Standort für ihr Vorhaben, behinderte und nicht behinderte Menschen im Rahmen ihres Betätigungsfeldes „Offene Hilfen“ in einem sogenannten „Offenen Haus Oftersheim Nord-West“ zusammenzuführen. Gedacht ist an das künftige Kindergarten-Gelände über der Bahn im Neubaugebiet Nord-West. Im Einvernehmen mit allen Gemeinderäten unterstrich die SPD-Fraktion die Wichtigkeit, die integrative Arbeit der Lebenshilfe zu unterstützen und zu fördern. Das „Offene Haus“ soll Begleitung und Förderung für Menschen mit Behinderung sowie deren Eltern und Angehörigen im Alltag sein und ein Treffpunkt für alle Menschen werden Die Nachfrage derartiger für das Gemeinwohl wichtige Einrichtungen wächst. Die Arbeit der Lebenshilfe findet in der Bevölkerung immer mehr Beachtung und Anerkennung. Wird doch dadurch ein großes Stück an Menschlichkeit geleistet. Behinderte werden so nicht mehr zu Außenseitern der Gesellschaft, sondern gehören selbstverständlich zu uns – wie alte Menschen, kleine Kinder, ausländische Mitbürger oder ganz normale Menschen – war in einem Fachbuch zu lesen.

Gemeinderat Werner Kerschgens gab für die SPD-Fraktion die Stellungnahme ab und begrüßte das von den Herren Bugert und Kurz vorgestellte Konzept der Lebenshilfe. Es macht Sinn, ein derartiges Vorhaben zu unterstützen. Der Bedarf steigt. Die Angelegenheit drängt. Die Gemeinde Oftersheim hat ab 2008/2009 die Kingergarten-Plätze mit bis zu vier Gruppen prognostiziert. Diese Kinder könnten in einem integrativen Kindergarten betreut werden. So ist es nur logisch, sich zusammen zu schließen. Synergie-Effekte und Kostenvorteile könnten genutzt werden. Der Baubeginn für das „Offene Haus“ sollte so bald als möglich erfolgen.

Werner Kerschgens betonte, dass nach Erfahrungen mit derartigen Einrichtungen, in denen Behinderte mit Nichtbehinderten zusammen betreut werden, davon ausgegangen werden kann, dass sich für alle Beteiligte viel Positives entwickeln wird. An der Oftersheimer Theodor-Heuss-Schule existiert seit 10 Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit behinderten Kindern von der Comenius-Schule aus Schwetzingen. Die SPD-Fraktion wünscht dem Gemeinschafts-Projekt „Offenes Haus“ viel Erfolg und freut sich, dass ein integrativer Kindergarten, wie zur Gemeinderatswahl 2004 von der SPD gefordert, schon bald verwirklicht werden kann.

Peter Wierer

 

Unser Landtagsabgeordneter Daniel Born

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  • Vorlage eines aktuellen Umweltberichts
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  • Barrierefreiheit am Bahnhof, an den Bushaltestellen und allen Kreuzungsübergängen
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