Jahreshauptversammlung der SPD Oftersheim

Veröffentlicht am 17.03.2011 in Ortsverein

In sehr starker Besetzung, bei Kaffee und Kuchen, trafen sich die Genossen der Oftersheimer SPD an einem Sonntag Nachmittag zu ihrer jährlichen Hauptversammlung, diesmal mit Neuwahlen des Vorstandes. Angesichts des fürchterlichen Erdbebens mit nachfolgendem Tsunami in Japan war die Stimmung nachdenklich bis tief besorgt, das Mitgefühl des SPD- Ortsvereins Oftersheim gilt allen Opfern dieser Naturkatastrophe, gegen die alles menschliche Wollen nichts auszurichten vermochte. Auch die anwesende Landtagsabgeordnete und Kandidatin für den in wenigen Tagen zu wählenden neuen Landtag, Rosa Grünstein, zeigte sich nach der Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Jens Rüttinger zutiefst erschüttert.

Das Ereignis wurde etwas begreifbarer, als das Ortsvereinsmitglied Wolfgang Burkhardt erwähnte, dass sein Sohn sich aus beruflichen Gründen mit seiner Familie in Tokio aufhalte, was die unfassbare Situation auf eine persönliche Ebene brachte. Dem Sohn gehe es gut, so die erleichternde Nachricht. Allerdings werde er vorerst in Japan bleiben, während die Familie nach Deutschland kommen soll. Bewundernswert sei die Disziplin, welche die japanische Bevölkerung an den Tag lege, so der ehemalige Kirchenrat.
Schwierig für eine Partei wie die SPD, im Angesicht solcher Opfer auf die Endphase des Wahlkampfes zu sprechen zu kommen. Rosa Grünstein gelang dieser schwierige Spagat. Sie berichtete von ihrer Arbeit im Landtag als Mitglied des Umwelt-und des Petitionsausschusses. Sie versuche weiterhin, ihre Arbeit so bürgernah wie möglich zu gestalten, Das Bürgerbüro sei ein großer Erfolg und sie habe auf direktem und indirektem Weg schon zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises 40 helfen können. Der Wahlkreis sei aufgrund der Diskussionsfreudigkeit der Genossen in der Region nicht immer einfach, aber er macht auch gro0e  Freude, Sie sieht für die anstehende Landtagswahl nicht nur für sich große Chancen, sondern hält auch einen Regierungswechsel in Stuttgart für eine sehr realistische Option, derzeit sei die Wahl noch völlig offen. Als SPD- Kandidatin muss man wegen des zwangsläufigen Aufkommens der Atomdebatte aufgrund der extrem gefährlichen Situation an mehreren japanischen Reaktorblöcken sich um die Ängste und Sorgen der Menschen kümmern. Die japanischen Kraftwerke waren den deutschen Blöcken sicherheitstechnisch bestimmt nicht unterlegen, aber es geschah etwas, was ausserhalb der technischen Auslegung der Kraftwerke lag, was niemand so vorhergesagt hatte. Schon unter der Rot- Grünen Bundesregierung war der Atomausstieg beschlossen worden, der völlig ohne Not von der schwarz- gelben Regierung abgelöst worden ist, zugunsten der Profite der Kraftwerksbetreiber.
Auch der Bundestagskandidat der letzten Bundestagswahl für den "Spargelwahlkreis", Werner Henn,betonte die Tragbarkeit von Risiken in der Technologie. Wahrscheinlichkeitsrechnungen nützen nichts, wenn das Unwahrscheinliche Realität wird, wie die japanische Bevölkerung gerade leidvoll erfahren muss. Auch in der Politik geht es um Verantwortung, die Technologie als solche oder der daraus zu erzielende Profit dürfen keine Rolle spielen, wenn die Risiken nicht beherschbar sind. Im Vordergrund jeder Pollitik muss der Mensch stehen, nicht die Interessen von einigen wenigen. Jetzt sei die Gelegenheit günstig, das " politische Sultanat" der CDU in Baden- Württemberg abzulösen, was ja die arabische Welt gerade vormacht, so die Äußerungen der Landtagsabgeordneten und des Bundestagskandidaten, die begeistert aufgenommen wurden.
Zurück auf die Ebene des Ortsvereins Oftersheim ging es mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Jens Rüttinger. Zahreiche Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und andere öffentliche Veranstaltungen prägten das Parteileben des Ortsvereins Oftersheim im vergangenen Jahr. Probleme macht auch der SPD Oftersheim der steigende Altersdurchschnitt der Parteimitglieder und die leider sinkende Mitgliederzahl der letzten Jahre.
Veranstaltungen zu Themen wie Leiharbeit, dem Euro oder den zukünftgen Bestattungsformen in Oftersheim zeigen eine politisch seht aktive Partei mit einem sehr weiten Themenspektrum, dass von lokalen bis zu weltweiten Themen reicht. Kommunal erfreulich ist der Erhalt der Wildschweingehege, auch der Bau eines neuen Kindergartens wegen steigender Kinderzahl spricht für eine dynamische Kommune. Insgeamt zeigte sich der Ortsvereinsvorsitzende zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr, auch wenn mehr möglich gewesen wäre...
Kräftiger Applaus beendete den Bericht Jens Rüttingers, weitere Berichte und die Wahlergebnisse folgen in Kürze.
Zum zweiten Teil des Berichts

Ingo Staudt 

 

Unser Landtagsabgeordneter Daniel Born

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