Neza Yildirim besucht Oftersheim

Veröffentlicht am 01.09.2017 in Ortsverein

Deutschland gerechter machen
Auf Einladung des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Andreas Heisel besuchte die SPD-Bundestagskandidatin für den Spargelwahlkreis Neza Yildrim Anfang dieser Woche die Vorstandssitzung der SPD Oftersheim.
Diese Gelegenheit nutzen die Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, um sich von der Kandidatin über das Regierungsprogramm der SPD informieren zu lassen und mit ihr insbesondere über Themen zu diskutieren, bei welchen die SPD andere Zielvorstellungen hat, als die politische Konkurrenz.
So beklagte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Alexander Leonhardt zu Beginn der Diskussion, dass die Union den Mindestlohn zunächst total ablehnte und ihn nun aufweichen wolle und sogar die sachgrundlose Befristung beibehalten möchte. Neza Yildirim nickte und meinte, die SPD wolle unbefristete Arbeitsverhältnisse, tarifgebunden und gut bezahlt. „Wir streben Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer an“. Um ausufernde Gehälter in den Griff zu bekommen, müsste die steuerliche Abzugsmöglichkeit von Managergehältern gedeckelt werden.
Die stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Rhein-Neckar Mirjam Schäfer sieht sich schon „bis 70 Jahre schaffen“ mit abgesenktem Rentenniveau. „Wenn wir dann nicht in der Altersarmut landen?“. Yidirim erinnerte an Andrea Nahles: „Sie will gute Renten und ein stabiles Rentenniveau, kein höheres Renteneintrittsalter und eine Solidarrente“, unterstrich sie. Außerdem sei „Niveau“ erst dann ein geeigneter Maßstab, wenn klar ist, worauf sich das Niveau beziehe. 50 % von 120 sei eben weniger als 40 % von 200; deshalb sei bei der Niveaudebatte stets mitzudenken, auf welche Basis sich jemand beziehe und deshalb sei es viel wichtiger, dass die künftig arbeitende Generation gute Arbeit hat, von der sie die Rentner finanzieren kann, als für ein Niveau zu kämpfen, dessen Grundlage unklar ist. Noch wichtiger sei, dass künftig alle in das gleiche System einbezahlen – alle beteiligen sich an der künftigen GRV, also an der Erwerbstätigen-Versicherung.
Für eine moderne, paritätisch finanzierte Gesundheitsversorgung für alle, gerecht als Bürgerversicherung, arbeite die SPD schon seit Jahren. Auch bei der Einzahlung in das Krankenversicherungssystem müsse es wieder solidarisch zugehen – Unternehmer und Arbeitnehmer sollten sich wieder paritätisch, also zu gleichen Teilen beteiligen.
Matthias Agirdogan beklagte, dass der Bildungserfolg von Kindern nach wie vor stark vom Geldbeutel der Eltern abhänge. Hier hielt Neza Yildirim für die Zukunft die Überlegungen und Planungen von Martin Schulz dagegen. „Bildung muss gebührenfrei werden“ und die Investitionen in Schulen und Betreuung sei Programm der SPD.
Damit man aber hier investieren könne, dürfe es keine Steuergeschenke für Spitzenverdiener und reiche Erben geben. „Im Gegensatz zur Union wollen wir Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen entlasten, vor allem Familien“, so der Finanzexperte. Wer Kinderarmut ernsthaft überwinden will, muss sich trauen unsere Milliardäre stärker aber immer noch sehr moderat am Gemeinwesen zu beteiligen.
Angesprochen auf das Thema der auch in Oftersheim immer weiter steigenden Wohnungsmieten sagte Neza Yildirim, dass die eingeführte Mietpreisbremse bisher leider nicht so wirke, wie eigentlich beabsichtigt und dass hier auf jeden Fall nachgebessert werden müsse.
Abschließend bedankte der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Werner Kerschgens sich für den Besuch der Kandidatin und wies darauf hin, dass die nächste Gelegenheit mit der Kandidatin in Oftersheim ins Gespräch zu kommen, bereits am kommenden Samstag, den 02.09. besteht und zwar ab 11 Uhr beim SPD-Infostand, in der Ortsmitte, am Feuerwehrhaus.

 

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Andreas Heisel

Unsere Bundestagskandidatin Neza

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